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damit ausrichtet als mit vielem anderen Geschmiere. DerSeifenspiritus tliut nichts zur Sache, ich setze ihn nur zu,weil sich die Tinktur in dieser Mischung hesser einreihenlässt. In dem Rheumatismo acuto vago hahe ich ihn aher nichtgehraucht, denn der ist nicht Krankheil eines einzelnen Mus-kels, sondern des ganzen Muskelsystems, und da hilft dasSalben nicht viel.
Ich hahe ehen gesagt, dass ich in dem ersten Falle, inwelchem ich die JJiechnuss äusserlich gebraucht, zweifelhaftgewesen, ob ich es mit einem Rheumatismus, oder mit demanfangenden Knochen frass des Kniegelenkes zu thun hätte.Ich stelle jetzt die Frage auf: sind beide Uebel in ihrer erstenEntstehung von einander zu unterscheiden? — Ich glaube esnicht. Von dem eben erzählten Falle will ich nicht weiterreden, denn ich war damahls noch jung, kannte manche Hülfennicht, welche jetzt Theil des Gesaminiwissens unserer Kunstsind, oder welche mich seitdem der Zufall oder mein eigenesNachdenken gelehrer' hat: vor etlichen Jahren habe ich abereinen ähnlichen Kall erlebt, in dem der Schmerz des Kniesbei weitem nicht so heftig war, und wo es sich doch auf dieDauer ergab, und die Leichenöffnung noch zum Ueberflussedie Erkenntniss bestätigte, dass es kein Rheumatismus, son-dein wirklicher Knochenhass gewesen. Hier habe ich, weilangeblich die erste, aber hinsichtlich der Zeit, entfernte Ver-anlassung ein fall auf gefrorenem Acker gewesen, vom Anfangean wol an die Möglichkeit gedacht, dass das Uebel ein Knochen-frass sein könnte; allein bei aller Aufmerksamkeit, die ichabsichtlich auf diesen Fall wendete, habe ich mir doch in derersten Zeit deutlich sagen müssen, dass kein verständigerGrund vorhanden sei, mit Bestimmtheit eine Krankheil derKnochen zu erkennen. In der Folge freilich, da stellte sichdieses immer deutlicher heraus, allein diese Verdeutlichungkonnte doch zur Erkenntniss im ersten Zeiträume nichts bei-lragen.
Es ist möglich, dass das lödtlichc Hüftweh, welches ichaber sehr selten, so viel ich mich erinnere, nur zweimahl in