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Geist des Heihneisters Hohenheim aus der Gelahrtheit düsle-rei» Schattenreiche heraufgerufen und ihn meinen Lesern dar-gestellt, nicht gehüllet in gauklerisches Halbdunkel, sondernumflossen von der Wahrheit hellstem Glänze. ßeschlcicht unsnicht, werthe Amtsbrüder! ein leises Gefühl von Wehmulh,wenn wir bedenken, wie einst dieser rastlose Forscher der Na-tur, dieser verständige Mann, dieser treue Arzt, dieser barm-herzige Samariter von einem grossen Theile seiner ärztlichenZeitgenossen verkannt, verspottet und geschmähet wurde? Wirwollen zwar gern dem kräftigen Manne glauben, dass es ihmleichter war, sich seiner Widersacher zu erwehren,als seine Glatze vor Fliegen zu schirmen; wir wollenihm gern glauben, dass der Kaiser, w äre es dem ebenso leicht gewesen, den Feind von Mailand zu hal-ten, weder eines Reisigen, noch Landsknechtesbedurft; — aber Hohenheim fragt uns doch selbst, ob denndas Verkanntwerden einem gerechten Arzte, deres mit Treue meinet, nicht weh thun sollte? — sowird es auch ihm wol heimlich weh gelhan haben, dem rauhenDegen; darum ist es nur gut, dass er schon früh in das Landgegangen, wo kein Wehe mehr ist, wohin seine Thalen ihmnachgefolgt und wo er die Stimme des Drängers nicht hört.