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Metalle.
wie dies für dasDidvm bereits mit Sicherheit nachgewiesen wordenist; vgl. S.420.
Besser charakterisirt und genauer untersucht ist die zweiteUntergruppe, bestehend aus den Selnvernietalleii Gallium, In-dium, Thallium. Dieselben gehören zu den rechten Seiten dergrossen Perioden, besitzen daher weniger basischen Charakter undstehen zu einander in ganz ähnlicher Beziehung wie Zink, Oadmiumund Quecksilber.
Früher wurde das Aluminium zugleich mit Chrom, Eisen, Mailgan,Kobalt und Nickel in eine Gruppe zusammengestellt, da alle diese Metalle
Sesquioxyde Me^Oj bilden, deren Salze einander sehr äh
lieh sind. ISeson-
las Bestehen der
ders beweisend für die Zusammengehörigkeit Meliganz gleich gebauten Alaune, wie
(SO^ftAUSOA + 24H 2 0 (SO,).,Fe.,S() 4 K ; , + 24JI..O
Aliuiihiiiunkaliumalaun Eisenkaliumalaun.
Indessen unterscheidet sich das Aluminium seinem (iesamnitverhalten nachganz wesentlich von den anderen ohen arigeführten .Metallen, so durchdas Säure-Aohnliche seines Hydrates ,\1'<>I1) :; und durch die Unfähigkeithöhere oder niedere Verbindungsformen zu geben, wahrend jene Metallebasische Monoxydo MeO und säurebildende Trioxyde MeOg zu bilden ver-mögen. Die Aehnlichkeit der sVs<|uin\-\d Verbindungen Hi:.,(), ist daherhier, ähnlich wie die der Monoxvdvcrbindungen Me(), hauptsächlich alsdurch die. Gleichheit des Typus oder der Verbuidtingsform bedingt aufzu-lassen (vgl. 8. -IMS).
Der gegenwärtig angenommenen Dreiwerthigkeit des Aluminiumswidersprach scheinbar der Umstand, dass seineu Haldgenverbindungen (den
Dainpfdiolitebostiiiiinungen zu Folge) nicht die einfachen Formeln AICI3,sondern die verdoppelten Molekularformeln Ak,(\, Alolir,-, zukamen. An-derseits gieht es aber sog. metallorganische Verbindungen des Aluminiums,deren Moleküle nach den Formeln Al(('l|.,) ; ., AKCdb,);, zusammengesetztsind: aus ihnen ergiebt sich unzweifelhaft eine Dreiwerthigkeit des Alu-miniums, da die Verbindungen mit Kohlenwasserstoffgruppen (ähnlich denenmit Wasserstoff) den sichersten Anhalt zur Ableitung i\i\v Werthigkeitbieten (vgl. S. 283). Das Bestehen der Moleküle AljClg, AljBr g etc. wardaher nicht gegen <lio Dreiwerthigkeit beweisend, sondern miisste durcheine Polymerisation der einfachen chemischen Moleküle Al('l :l , AIUr ;( or-klärt werden, ähnlich wie heim Zinnchlorür, das in Damplforin bei niede-ren Temperaturen als SngCl^, bei höheren aber als SnClg auftritt, oderwie das Galliumchlorid dieJFormeln GaCla und GagCJg besitzt (vgl. 8.399).Neuere Bestimmungen haben denn auch ergehen, dass bei höheren Tem-peraturen die Dampfdichte des Aluminiumchlorids der Formel AICI3 ent-spricht (vgl. S. 412).