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1 (1906) Nr. 1 - 25
Entstehung
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alle aktiven, hypertrophischen Neubildungen der Pflanze,die durch einen Symbionten erzeugt werden und fürdiesen von Nutzen sind (vgl. auch E. Küster, Biolog.Centralbl. XX, 1900, S. 532 und Pathol. Pflanzenanatomie1903, S. 190) vereinigt, muss nach unserer Ansicht dieKiefernharzgalle als echtes Cecidium betrachtet werden,da durch den Reiz der Raupe die angegriffene Axen-region bedeutende äussere und innere hypertrophische(und hyperplastische) Veränderungen erleidet, welche fürden Erzeuger offenbar insofern nützlich sind, als durch die-selben eine verstärkte u. verbreiterte schützende Hinterwandfür die das Tier beherbergende Harzanhäufun ;gebildet wird.

Als Frasspflanze sind die gemeine Kiefer und dieKrummholzkiefer bekannt. Nach L i n d i n g e r (Naturw.Ztschr. für Land- und Forstwirtschaft 1906, H. 4, p. 168)soll auch Pinus Banksiana befallen werden.

Da meist nur die Seitentriebe junger, kümmerlicherKiefern auf schlechtem Boden angegangen werden, ist derFrass, nach Judeich und Nitsche, meist völlig be-langlos. Nur wenn auch der Höhentrieb angegangenwird, kann unter Umständen ein namhafter Schaden ent-stehen; die Gallen sind dann im zweiten Kalenderjahredes Frasses abzuschneiden und zu vernichten.

Literatur: J. F. Judeich und H. Nitsche, Lehr-buch der mitteleuropäischen Forstinsektenkunde, Bd. 11,1895, S. 1009 ff. C. Houard, Recherches ana-tomiques sur les galles des tiges: Pleurocecidies, Lille1903, S. 379 382.

Figuren: Judeich und Nitsche 1. c, Taf. VII,Fig. 13 (Falter), Fig. 284 (Habitusfiguren 1- u. 2-jährigerGallen), S. 1011 (graphische Darstellung der Entwick-lung). Houard,!. c. (Anatomische und Habitus-figuren der Galle). RitzemaBos, Tierische Schäd-linge und Nützlinge, Berlin 1891, S. 541.

Exsiccate:

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