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scheinen immer etwas dicker und gelber als die trilineatus-Gallen zu sein. Die Kammern sind äusserst klein, kaum1 mm im Durchmesser. Sie sind von einem Nähr-gewebe und nach Hieronymus oft auch von einerdeutlichen, 3 bis 6 Zelllagen starken, sklerotischenSchutzscheide, deren Zellen etwas tangential gestrecktsind, umgeben. Anfangs August wird die Galle reif.Die Wespe fliegt Mitte August aus; sie ist die sexuelleForm von Andricus Sieboldi (s. Nr. 21 !).
Literatur: Mayr, Die mitteleurop. Eichengallen,S. 41. — Riedel, Gallen und Gallwespen, S. 49. -Hieronymus, Beiträge, Nr. 642. — v. Schlechten-dal, Gallbildungen, 1891, Nr. 253. — Darboux etHouard, Cat., Nr. 2651. — Kieffer, Monogr. d.
Cynipides, vol. 1, S. 144, 441. ...... Liebel, Die Zoo-
cecidien der Holzgewächse Lothringens, Nr. 183 (Entom.Nachr. Berlin 1892). — Weitere Literatur bei Kieffer,1. c, Vol. IL, S. 665.
Figuren: Riedel , 1. c. Taf. IV, Fig. 35. — Kieffer,1. c. Taf. XI, Fig. 2, 3.
Exsiccate: Herb. Cec, Nr. 244.
Nr. 23. Aulax Hieracii Bouche.
Diese Wespe erzeugt mehrkammerige Stengelgallenauf verschiedenen Hieracium- Arten. Sie legt nachBeyerinck Ende Mai oder Anfang Juni ihre Eier inden jungen Stengel, der bald darauf deutlich anzu-schwellen beginnt. Gegen Ende Juli sind die Gallen be-reits ausgewachsen. Die Larven überwintern in denLarvenkammern, worauf im Frühjahr, etwa im Mai (nachRiedel im März; bei Zimmerkultur schon im Winter)die jungen Wespen durch runde Bohrlöcher ausschlüpfen.
Die Gallen sind keulen-, kugel-, spindel- oderknollenförmig und kommen in sehr verschiedener Höheder vegetativen oder der floralen Region, bisweilen in
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