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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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X. Die Haut-, Schleimhaut- und Knochen-geschwüre.

Öowohl idiopathische, rein durch äusserliehe und locale schäd-liche Einflüsse entstandene, wie auch noch weit mehr die sympto-matischen Geschwüre der äusseren Haut, der Schleimhäute undKnochen, welche als Reflexe eines constitutionellen Leidens anzuse-hen sind, werden, wenn sie längere Zeit bestanden und anderenpharmaceutischen Mitteln Trotz geboten, Heilobject der Mineralbäder.

Unter den symptomatischen Geschwüren sind es hauptsächlichdie gichtischen, rheumatischen, mercuriellen und scrophu-lösen, welche an Badeorten Gegenstand der Behandlung werden.

Die gichtischen Geschwüre entstehen entweder von selbstoder nach Einwirkung geringfügiger äusserer Schädlichkeiten beiArthritikern oder am häufigsten durch Aufbruch von Gichtknoten,wo sie dann gewöhnlich in unmittelbarer Nähe der Gelenke sitzen,aber auch andere Stellen der Körperoberfläche ergreifen können.

Die rheumatischen entwickeln sicli bei Personen, die anchronischem Rheumatismus leiden, durch zufällig einwirkende äus-sere Schädlichkeiten und characterisiren sich durch die Verschlim-merungen und vermehrte Absonderung beim Witterungswechsel.

Die scrophulösen entstehen durch Abscedirung angeschwol-lener entzündeter Drüsen und sind gewöhnlich mit Exanthemen com-plicirt.

In den beiden ersten Fällen bewähren sich, zumal wenn mehrein atonischer Zustand vorhanden ist, die Schwefelbäder z. B. in