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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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Eczema. Impetigo.

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besonders beim Eczema impetiginodes, doch verlangt die Dauer derKrankheit, die Individualität dos Kranken und der Intensitätsgraddes Exanthems eine Modifikation der Kur. Indem es hier mehr dar-auf ankommt, auf die Säflemischung einzuwirken und den Kreislaufim Pfortadersystem zu bethätigen, als einen örtlichen Reiz auf dieHaut auszuüben, sind die lauen Bäder vorzuziehen. Unter denThermen der Pyrenäen verdienen die zu 1j» Preste (s. S. 74),Ainelie-Ies-Bains (s. S. 73) vorzugsweise die Grand Escal-dadou-Quelle von 48,«° R. an der Quellmündung und von Itn»-neres tle Kiiiclion (s. S. 72), wo den temperirteren Quellen derVorzug zu geben ist, verordnet zu werden, ßarrie empfiehlt dieEtigny-, Richard- und Ferrasquelle von resp. 25,05° 25,6° und26,26° R. Bei grosser Ausdehnung der Hautaffection sind die Dampf-bäder vorzuziehen, in Verbindung mit Douchen. Ferner werden dieSchwefel- und Chlornatrium reichen Thermen von Hin<»£-«»* (s.S. 70) und in Ennx - Cliandea (s. S. 71) die Bäder in der sehrerregenden Lou-Clot-Quelle von 27,28° R., jedoch nicht bei sehrnervösen, reizbaren Individuen gerühmt. In Scltinznaeli wirdneben dem Gebrauch der Bäder das Wil degger Wasser getrunken.

Devergie empfiehlt die Pyrenäenbäder nicht nur ihrer Mischung,sondern des Clima's wegen. Douchen hält er für schädlich.

Auch kann man solche Kranke vorher nach Marienbad, Karls-bad und Kissingen zum Gebrauche der dortigen Quellen sendenum der Causalindication zu genügen, worauf die Schwefelwasserdann das selbstständige Leiden der Haut beseitigen.

Sehr oft greift im Verlaufe der Kur der Aussehlag noch weiterum sich, doch darf der Kranke sich dadurch nicht verleiten lassen,die Hader und den inneren («'brauch des Schwefelwassers auszu-setzen, sondern muss die Kur beharrlich fortgebrauchen, indem ge-wöhnlich nach drei oder vier Wochen Heilung oder Besserung erfolgt.

4. Impetigo.

Die impetiginösen Hautausschläge verdanken meistentheilsder scrophulösen Diathese ihre Entstehung und befallen alle Theiledes Körpers, vorzugsweise aber das Gesieht und den behaarten Theildes Kopfes.

Hier werden die Soolbäder, mehrere Wochen hinter einanderfortgebraucht sich nülfteich erweisen, verbunden mit der örtlichen

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