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Krankheiten der Harnwerkzeuge.
Kohlensaures Natron
21,00 Gran.
Kohlensaure Kalkerde
1,66 -
Kohlensaures Eisenoxydul
0,05 -
Chlornatrium
0,44 -
Chlormag nesium
0,44 -
Schwefelsaures Natron
2,66 -
Schwefelsaure Kalkerde
2,66 -
Kieselerde
0,50 -
Summa 29,41 Gran.Kohlensäure 66 K. Z. (in 100?)
Bei Nierenleiden und damit in Verbindung stehendem Catarrhder Blasensehleimhaut sind ferner zu empfehlen die Quellen zu Ini-iimii (s. S. 24), die durch ihren Reichthum an Kohlensäure und denGehalt an kohlensaurer Kalkerde geeignet sind, die Säure zu tilgenund den Schleim zu lösen und zu entleeren. Von den verwandtenMineralquellen unterscheiden sie sich wesentlich durch den bedeu-tenden Gehalt an Kohlensäure, den des Eisens, der kohlensauren'Kalkerde und Magnesia neben der kleinen Menge schwefelsau-rer Kalkerde und der festen Bestandteile. Von hoher Wichtig-keit für den Arzt ist beim innerlichen Gebrauch die ungleiche Mengedes Eisens in den verschiedenen Quellen, die in manchen der derPyrmonter und Sehwalbacher gleichkömmt, während sich inanderen kaum eine Spur vorfindet.
Man lasse daher die Kur mit den eisenfreien oder an Eisen-gehalt schwächeren Quellen beginnen, zumal wenn ein Reizzustandin der Schleimhaut vorhanden ist, und wende nur bei wahrer Atoniedie stark eisenhaltigen an.
Reizbare, leicht erregbare Individuen, in den mittleren Lebens-jahren, müssen mit einem halben Glase beginnen, andere, wenig er-regbare, mit zwei halben, ältere mit zwei ganzen; jeden folgendenTag lasse man um ein halbes Glas steigen, aber nie mehr als vierGläser trinken.
Bäder sind wirksame Unterstützungsmittel der Kur. Sie werdenanfangs einen Tag um den anderen, dann täglich genommen. Di«Dauer des Bades betrage im Anfänge nur eine Viertelstunde, später20, 25 Minuten und so kann man bis auf eine halbe und drei Vier-telstunden steigen. Die Temperatur darf nicht unter 24° und nichtüber 28° R. sein. Bei älteren Individuen sind die höheren Tempe-raturgrade erforderlich.
Die alcalisch-erdigen Säuerlinge zu Telnaeh (s. S. 326), reich