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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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Menstruations-Anomalieen.

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sehr vielen feinen Oeffnungen. Das Gasrohr geht zur Seite derWanne hinab und ist oben durch einen Hahn verschliessbar. DieWanne wird auf die gewöhnliche Weise mit Wasser gefüllt, dieKranke steigt hinein und nun wird der Hahn des Gasrohrs geöffnet.Sogleich dringt das Gas aus den feinen Oeffnungen des spiralförmiggewundenen Rohrs durch den durchlöcherten Boden mit lautem Ge-räusch und ungestüm hervor und durchsprudelt das Bad, indem esdicht aneinander gereihte Perlenschnüre bildet. Ein Theil des Gaseswird vom Wasser aufgenommen, ein anderer legt sich an den Kör-per der Badenden an, immer von neuen Gasbläschen verdrängt.Gewöhnlich schliesst man das Gasrohr auf einige Minuten, nachdemes ö bis 20 Minuten geöffnet gewesen, und so lässt sich die Gas-wirkung je nach dem Erfnrderniss steigern oder mindern. Bei völliggeöffnetem Halme strömen etwa 1£ Cubikfuss Gas in der Minute ein.

Damit das Gas auf eine bestimmte Stella, wie die Scheide, stär-ker und concentrirt einwirken könne, ist die Einrichtung getroffen,dass an dem Gasrohr, ehe es in die Tiefe zwischen dem doppeltenBoden des Sprudelbades hinabsteigt, ein beweglicher Schlauch an-gebracht ist, der in das Bad geführt wird und als Gasdouchedient. Die Kranke führt dies Rohr, welches mit einer Spitze vonHoru versehen ist, in die Scheide.

In ähnliehen Fällen kann man die kohlensauren Gasbäderin©udowa(s.S.35) bei gleichzeitigem innern Gebrauche des Wassersempfehlen. Sie werden aus der Gasquelle dargestellt, die aberebenso reichhaltig an Kohlensäure ist, als die Trinkquelle. Um dassich entwickelnde Gas zu sammeln, wird ein cyliaderförmiger, ausEisenblech gefertigter Gasbehälter von 4 Fuss Durchmesser mit etwasgewölbter Decke und ohne Boden in den Brunnen gesetzt; das ausder Quelle aufsteigende (las, welches keinen Ausweg zum Ent-weichen hat, hebt den Gasbehälter in die Höhe. Um ein senkrechtesAufsteigen des letzteren zu bewirken, ein Klemmen in dem Ringe,welcher als Wasserverschluss dient, zu vermeiden, und den Druckdes aufsteigenden Gases nicht unnöthiger Weise zu vergrössern, istdas Gewicht des Gasbehälters von 271 Pfund durch (i über Rollenlaufende und in eisernen Ketten hängende Gewichte zum Theil com-peusirt. Dem Gasbehälter ist ein Steigen von Zoll gestattet. Dasdarin angesammelte Gas zeigt am Wasser-Manometer einen Druckvon ;i Zoll und nimmt bei voller Erhebung des Gasbehälters 11 Cubik-fuss Raum ein.

Durch ein Rohr, welches vom Grunde der Quelle bis über die