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Plethora abdominalis.
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Der Schwefelwasserstoff vermittelt in den an Glalibersdl* reichenMineralwassern die Ausgleichung der Thätigkeif der Haut und desDarmkanals, damit nicht die letztere zum Nachtheile der evsteren,für den Gesammtorganismus, besonders in solchen Fällen zu starkangeregt werde, wo es unsere Absicht ist, die Haut in Anspruch zunehmen. Die Schwefelnatroine befördert vorzugsweise den Blut-undauf, beseitigt die Stasen im Venensystem und in den drüsigenOrganen, vermehrt die Absonderung der Galle, der Darmsäfte, desUrins und Schweisses und leistet daher in der Plethora abdominalis,zumal wenn die Schleimhaut der K'espiratiousorgane sich in einemZustande passiver Hyperaemie befindet, chronische Catarrhe alsComplication vorhanden sind oder wenn chronische Hautausschlägevorhergingen, die von selbst verschwanden oder durch unzweek-mässige Behandlung vertrieben wurden, sehr gute Dienste.
Man lasse mit einem (Hase beginnen und nicht über !> hinaus-gehen. — Oft ist es nöthig, nach vollendeter Kur, zur Befestigungderselben, die Josephsquelle einige Zeil lang trinken zu lassen.
Die Bade-Hinrichtungen lassen nichts zu wünschen übrig; die33 Badecabinette sind geräumig und mit allen nöthigen Requisitenund Bequemlichkeiten versehen. In der Mitte derselben befindetsich ein heizbarer Saal, so dass man aus dem Badegemach tretend,hei kaltem Wetter nicht sogleich der äusseren Luft sich auszusetzengenöthigt ist.
8. Die Quellen zu PeterBthal (s. S. 34), unter welchen dieSalzquelle, welche die Darm- und Ürinsecretion stark befördert, sichbesonders für Kranke, bei denen die Verdauungskraft darniederliegt,bei Stasen und Aufireilmngen der Leber mit vorherrschendem Torpor
eignet. Man lasse also die Kur mit derselben beginnen und erstspäter, wenn materielle Ausscheidungen stattgefunden 1 , die Niahl-bder Söphienqüelle an ihre Stelle treten tider damit verbinden, |enachdem eine Steigerung der Thätigkeit des Nervensystems odereine Verbesserung der Blutmischimg zur völligen Genesung erfor-derlich ist.
Die Verbindung der Sophien- und Sta h Iq Helle passf beson-ders in den Fällen, wo bei sehr gesunkener Tliäligkcit des MagensUnd Darmkanals eine Kräftigung des Organismus beabsichtigt wird.
Das Wasser wird zu 4 bis 8 Glasern und darüber getrunken.
In allen Fällen ist mit dem innerlichen (iebrauche der der Bäderz " Verlanden, die täglich oder einen Tag um den anderen genorn-