114
Störungen der Blutmisehung.
]•
!
Bromnatrium
Kieselsäure
Thonerde
Salpeters, u. Propionsäure Salze
Freie Kohlensäure
Spuren
0,914 Gran.
0,008
Spuren
0,299 - od. 0,3GGK.Z.
0,4295 Gran. - 0,527 K.Z.0,4295 - - 0,527 -0,2989 - - 0,378 -
die mit der obigen hirr-
Summa 22,093 Gran,b) An Gasen.Ganz gebundene KohlensäureHalb gebundene KohlensäureFreie Kohlensäure
Die Brühquclle und Judenquelle
sichtlich der chemischen Zusammensetzung die grösste Aehnlichkeithaben, sind resp. 54,71° und 54,42° R. warm.
Bei sehr reizbaren Individuen muss das Mineralwasser zur Hälfteoder selbst zum vierten Theile mit süssem Wasser versetzt werden,hn Anfange darf der Kranke nur 10 bis 15 Minuten im Bade ver-weilen. — Innerlich wird das Wasser entweder rein, oder mit Milchund Molken versetzt, getrunken.
Badeärzte: Geh. Hofrath Dr. Guggert, Dr. Gaus, Dr. Kra-mer, Dr. Wilhelm i, Geh. Iiath Dr. Wenn eis, Med.-Rath Dr. Mül-ler, Dr. Itodrian, Dr. Rueff, Dr. Berton.
"2. Die Quellen in Soden, die durch Kräftigung der Gesammt-
vegetation, unter Regulirung des Digestionsprocesses, vortrefflicheDienste leisten. Hier sind gleichzeitig die günstigen climatischen Ver-hältnisse von wesentlichem Belange, die milde, massig feuchte Luft,der Mangel greller Temperatur Wechsel, zumal wenn der erethischeI labil us, eine zarte Organisation überhaupt, mit einem gegen Wit-tcrungseinfiüsse sehr empfindlichen Hautorgane verbunden ist.
Der Ort liegt 417 Fuss über dem Meeresspiegel am Fusse desTaunus, in einem lieblichen Thale, 3 Stunden von Frankfurt a. M.,von dort mittelst der Eisenbahn in einer halben Stunde zu erreichen.Die 23 Quellen, die liier zu Tage kommen, weichen in Hinsicht derQuantität der festen und flüchtigen Bestandteile, der Temperaturund der Wassermenge wesentlich von einander ab. Sie werden nachZahlen von einander unterschieden.
Zum Trinken werden gewöhnlich die Quellen No. I., III., IV.,Via., VIb. und XVI11. benutzt, die nach Liebig's Analyse folgen-dermaassen zusammengesetzt sind: