Vorwort.
VII
immer practischer und für das Studium der Iloilquellenlehregeeigneter zu machen.
Wenn ich in dem Vorworte zur zweiten Auflage gesagthabe, dass mein Werk jedes andere balneologische entbehr-lich mache, so wollte ich jene Worte in dem Sinne verstan-den wissen, dass dem Arzte für seine therapeutischenZwecke dasselbe genügen würde und er weder grosser lexico-graphischer Werke, noch einzelner Monographieen bedürfe;wenn er jedoch wissenschaftliche balneologische Studien zumachen beabsichtigt, so bin ich keinesweges so anmaassend,behaupten zu wollen, dass meine Arbeit ausreichend sei, dasie weder über die geognostischen Verhältnisse der Quellen,noch über die physiologischen Wirkungen der einzelnen Be-standteile, noch über die Beziehungen ihrer chemischenEigentümlichkeit zu den verschiedenen pathologischen Pro-cessen Aufschluss giebt.
Diese Balneotherapie soll nur eine Vervollständigung derspeziellen Therapie sein und dass sie diesem Zwecke ent-sprochen und Anklang unter den Aerzten und Studirendengefunden, dafür liefern die günstigen Beurtheilungen und derschnelle Absatz zweier Auflagen den schlagendsten Beweis.— Ich hoffe und wünsche, dass dieser dritten eine gleicheAnerkennung zu Theil werden möge.
Berlin, im Mai 1857.
Der Verfasser.