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1 (1815)
Entstehung
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147
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TILIA PAÜCIFLORA.

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Städtchen Neustadt an der Linde, im jetzigen Königreiche Würtem-berg, seinen Nahmen erhalten hat. Der Stamm dieser Linde hattei3 würtembergische Ellen (ungefähr nf Berliner) im Umfange undtheilte sich in zwei Hauptäste, von denen aber der stärkste im Jahre1775 durch den Sturm abgebrochen wurde. Dieser hielt unten 11würtembergische Fufs (ungefähr 10 Berliner) im Umfange, war biszu den obersten Ästen 65 Fufs hoch und machte einen Wipfel, der457 Fufs (400 Berliner) im Umfange hatte. Die aus dem noch ste-hen gebliebenen Hauptaste auslaufenden Äste glichen in der Dickestarken Eichen, und bildeten einen aufserordentlich grofsen Wipfel,der auf 104 Stützen ruhete, so, dafs man darunter hatte Markt hal-ten können. Um sich von dem Alter dieser kolosalen Linde die1809 noch in voller Kraft stand, durch einen weisen Rechtsspruchdes dortigen Magistrats aber umgehauen wurde einen Begriff ma-chen zu können, verdient noch angeführt zu werden, dafs sie imJahre 1592 schon auf 60 Stützen ruhete. (M. s. Schreber's Beiträ~ge [ur Haushaitungskunde p. 224. und Flörke's Repertor. des Neuest,und Wissenswürd. aus d. gesamint. Naturkunde. i5. 1. p. 252.)

Erklärung der Kupfertafel.Tab. 108. Ein blühender Zweig in natürlicher Gröfse. a) Eine Blume, von welcher dieKronenblätter weggenommen sind, und b) ein Kronenblatt vergröfsert, c) einigeStaubgefäfse und d) der Stempel stark vergröfsert, e) ein Zweig mit Knospen, f) dieFrüchte und g) ein Same in natürlicher Gröfse.