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1 (1815)
Entstehung
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118
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Il8 ROSA GALLICA.

dieser Rücksicht die Früchte der in Garten gebaueten Spielart, wel-che man Rosentipfel nennt. Diese macht man mit Zucker und Es-sig ein, oder auch blofs mit Zucker und einem geringen Zusätze vonWeinsteinsäure und Zimmt, wodurch sie besonders im letzternFalle einen äusserst angenehmen Geschmack erhalten.

Erklärung der Kupfertafcl.Tab. 88- Ein blühender Zweig, n) Ein Kronenblatt in natürlicher Giöfse, b) ein Stem-pel vergrößert, c) ein StaubgefäTs vergrüfsert, d) die reife Frucht in natürlicherGrofse, e) dieselbe der Länge nach durchschnitten, _/") ein Same.

8g. Rosa gallica. Zucker-Piose,

Kenn?eichen: Die Äste grün, steifhaarig-stachlig. Die Blätter gewöhnlichfünfzählig-gefiedert oder dreizählig, seltner siebenziililig-gefiedert.Die Blättchen rundlich oder rundlich-elliptisch, ungleich -sägenartig,an den Sägezähnen mit einzelnen Drüsen besetzt, auf der unternFläche weichhaarig. Die Blattstiele weichhnarig, drüsig, steifhaarig-stachlig-, an der Räsis mit <lpn lanzettförmigen, zugespitzten, gauzran-digen, am Rande mit gestielten Drüsen besetzten Afterblättern ver-wachsen. Die Blumen zu zwei bis drei an der Spitze der Äste. Dereiförmige Beftuchtungsboden und die Blumenstiele steifhaarig," mitgestielten Drüsen besetzt. Die Zipfel des Kelches eirund oder ei-rund-lanzettförmig, sehr lang zugespitzt, an der Spitze üederspaltig.Die Kronenblätter ausgerandet, gewöhnlich, purpurroth.

Es finden sich von dieser Rose Spielarten mit dunkler und heller,mit roth- und weifsstreihger Blumenkrone und auch mit gefüllter jßlume.

Benennungen: Essigrose.

Vaterland: Das südliche Europa.

Boden: Garlenboden von fast jeder Art.