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1 (1815)
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PYRUS POLLVERIA. PIRUS NIVALIS.

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76. Pybus Pollveria. Hanbutlen-Birne.

Kennzeichen: Die Blätter oval, sägenartig, auf der untern Fläche filzig. DieBlumen in Doldentrauben.

Benennungen: Pollvillerbirne, Lazerolbirne, Mispelbirne, Piothbirne, Mehl-birne, Hornissenbirne.

Vaterland: Die Wälder einiger Gegenden Deutschlands.

Boden: Kommt im Gartenboden sehr gut fort.

Blüthe und Frucht: Die Blumen biecL.cn im Mai hervurj die Früchte,welche von der Gröfse eines Rosenapfels bis zu der einer Wallnufsvorkommen, mehr apfel- als birnförmig, etwas steinicht und dabeimehlig und sülslich von Geschmack sind, reifen im September.

Jussat: Dafs Aussäen geschieht wie bei den übrigen Arten dieser Gat-tung. Man vermehrt diesen Baum aber auch durch Pfropfen und Ocu-liren auf Birn- und Weifsdornstämme.

Höhe: Dreifsig Fufs und höher.

Alter: Achtzig bis Hundert Jahr und auch wohl darüber.

Nutzen: Dieser Baum ist bis jetzt noch zu selten wild angetroffen wordenals dafs man besonders auf seine Benutzung hatte bedacht sein kön-nen; indessen läfst sich aus der Gröfse, die er erreicht, schliefsen,dafs sein Stamm zu Nutzholz gebraucht werden kann.

Erklärung der Kupfertafel.Tab. 76 Ein blühender Zweig, a) Ein Zweig mit Knospen.

77. Pyrus nivalis. Schnee-Birne.

Kennzeichen: Die Blätter oval, ganzrandig, auf der untern Fläche weifs-

filzig. Die Blumen in Doldentrauben.Benennungen: Schneeapfel.Vaterland: Die Österreichschen Alpen.