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PYRUS AMELANCHIER.
nen Anblicks, den sie, wenn sie in der Blüthe steht, gewährt, zurAnpflanzung in Lustgebüschen empfohlen zu werden.
Diese Art wurde ehedem von der vorhergehenden nicht unter-schieden, und beide standen unter der nun eingegangnen GattungCrataegus.
Erklärung der Kupfertafel.Tab. 73. Ein blühender Zweig, a) Eine Blnme von der Abart ß. mit rosenrother Blu-menkrone, b) der Stempel, o) ein Staubgefäfs — beide etwas vergrüfsert —, d) einZweig mit reifen Früchten, an welchem man auch einige Knospen gewahr wird,e) der in der Frucht enthaltene Kern.
3i. PYRUS. BIRNE.
GattungS'Charakter: "Der Kelch fünfspaltig. Die Blumenkrone fünfblätfrig.Der Apfel unter dem Kelche, fünffächrig, in jedem Fache zwei Sa-men.
74. Pyrus Amelanchier. Felsen - Birne.
Kennzeichen: Die Blätter rundlich-elliptisch, auf der untern Fläche -weich-haarig. Die Blumen in drei bis sechsblumigen Trauben. Die Zipfeldes Kelches kahl. Die Kronenblätter lanzettförmig. Die Fruchtkno-ten fast zottig.
Benennungen: Alpenmispel, kleine Mispel, Quandelbeerbaum, Fliegenbeer-baum, Flühbirn.
Vaterland: Die felsigen Gegenden im südlichen Deutschland, in Öster-reich, in der Schweiz und in Frankreich.
Boden: Wenn dieser kleine Strruch gleich die Felsen bewohnt, so kommter doch in unserm Gartenboden, besonders wenn dieser etwas lockerist, sehr gut fort.
Blüthe und Frucht: Die Blumen zeigen sich im Mai; die Früchte, welche