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1 (1815)
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PYRUS AMELANCHIER.

nen Anblicks, den sie, wenn sie in der Blüthe steht, gewährt, zurAnpflanzung in Lustgebüschen empfohlen zu werden.

Diese Art wurde ehedem von der vorhergehenden nicht unter-schieden, und beide standen unter der nun eingegangnen GattungCrataegus.

Erklärung der Kupfertafel.Tab. 73. Ein blühender Zweig, a) Eine Blnme von der Abart ß. mit rosenrother Blu-menkrone, b) der Stempel, o) ein Staubgefäfs beide etwas vergrüfsert, d) einZweig mit reifen Früchten, an welchem man auch einige Knospen gewahr wird,e) der in der Frucht enthaltene Kern.

3i. PYRUS. BIRNE.

GattungS'Charakter: "Der Kelch fünfspaltig. Die Blumenkrone fünfblätfrig.Der Apfel unter dem Kelche, fünffächrig, in jedem Fache zwei Sa-men.

74. Pyrus Amelanchier. Felsen - Birne.

Kennzeichen: Die Blätter rundlich-elliptisch, auf der untern Fläche -weich-haarig. Die Blumen in drei bis sechsblumigen Trauben. Die Zipfeldes Kelches kahl. Die Kronenblätter lanzettförmig. Die Fruchtkno-ten fast zottig.

Benennungen: Alpenmispel, kleine Mispel, Quandelbeerbaum, Fliegenbeer-baum, Flühbirn.

Vaterland: Die felsigen Gegenden im südlichen Deutschland, in Öster-reich, in der Schweiz und in Frankreich.

Boden: Wenn dieser kleine Strruch gleich die Felsen bewohnt, so kommter doch in unserm Gartenboden, besonders wenn dieser etwas lockerist, sehr gut fort.

Blüthe und Frucht: Die Blumen zeigen sich im Mai; die Früchte, welche