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1 (1815)
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SORBÜS DOMESTICA.

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in natürlicher Gröfse. c) Eine Blume, von welcher die Kronenblätter weggenommensind, vergröfsert. d) Die drei Stempel, noch stärker vergrüfsert. e) Einige reife Früch-te in natürlicher Gröfse. f) Eine derselben der Queere nach durchgeschnitten. g) EinSame, ebenfalls in natürlicher Gröfse. //) Ein Zweig mit Knospen.

63. Soebus domestica. Zahme Eberesche.

Kennzeichen: Die Blätter gefiedert: die Blättchen fast gleichförmig sägenar-tig, auf der odern Fläche etwas runzlich-geädert, auf der untern fastzottig. Der allgemeine Blattstiel weichhaarig-zottig.

Benennungen: Zahmer Speierling, Spierbeer, Sporbirn, Sporapfel, Spieräp-fel, zahmer Ebereschenbaum, zahmer Sperberbaum, Spierlingbaum,Spierbirnbaum.

Vaterland: Der Harz, die Schweiz und die bergigen Gegenden in Thürin-gen, Hessen, Österreich, Italien und Frankreich.

Boden: Die zahme Eberesche kommt in mit Sande gemengtem Gartenbo-den sehr gut fort.

Blüthe und Frucht: Die Blumen kommen im Mai hervor, und die Früchtereifen im Herbste.

Aussaat: Die Aussaat unternimmt man im Herbste. Die Vermehrung derverschiedenen Spielarten, die man durch die Cultur hervorgebrachthat, bewirkt man aber durch Pfropfen und Oculiren auf andre Kern-obstarlen, nur mufs man die gemeine Eberesche nicht dazu nehmen,weil diese keinen so starken Wuchs hat, und daher denn auch ihrStamm niemals so dick und hoch wird.

Höhe: Zwanzig bis dreifsig Fufs.

Alter: Fünfzig bis sechzig lahr.

Nutzen: Das Holz dieses Baumes ist besser als das der Gemeinen Eberesche.Es gehört zu den härtesten Holzarten, und wird daher zu Schrauben,Walzen und Kämmen der Mühlräder verarbeitet. Die Früchte sind

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