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PRUNUS INSITICIA.
nach Verschiedenheit der davon vorhandenen Abarten auch zu ver-schiedenen Zeiten im August und September.
Aussaat: Das aussäen geschieht im Herbste, wie bei den vorhergehendenArten dieser Gattung. Auch bewirkt man hier eben so die Vermeh-rung zugleich durcli Wurzelbrut. Die mannigfaltigen Abarten dieman von dieser Pflaume hat, werden ebenfalls durch Pfropfen unddgl. fortgepflanzt.
Höhe: Zehn bis zwanzig Fufs.
Alter: Zwanzig bis dreil'sig Jahr.
Nutzen: Von dieser uns so nützlichen Frucht giebt es sehr viele Abarten,die sowohl in Rüchsicht der Gröfse und Form, als auch der Farbeund des Geschmackes sehr von einander abweichen. Die unter demNahmen der Mirabelle bekannte Abart scheint indessen eine wahreArt zu sein, da sie, aus dem Samen gezogen, unverändert bleibenso il.__Die so mannigfaltige Benutzung der gemeinen Pflaume ist be-kannt, und so auch die Anwendung die man von dem Holze desPflaumbaums macht.
Erklärung der Kupfertafel.Tab. 64- Ein blühender Zweig, a) Eine Blume, von welcher die Kronenblätter weggenom-men sind, der Länge nach aufgeschnitten und vergrößert: a) der Kelch, b) die Staub-ecfätse c) der Griffel, d) Eine reife Frucht, e) der in derselben liegende Kern oderdie Nufa dieser Steinfrucht und f) der in letzterer eingeschlofsne Same, in natürli-cher Gröfse. g) Ein Zweig mit Knospen,
65. Prunus insiticia. Kriechen - Pflaume.
Kennzeichen: Die Äste an der Spitze oft dornartig. Die Blätter eirund,am Rande sägenartig, auf der obern Fläche kahl, auf der untern zot-tig, vor der volligen Entwicklung nach der obern Flache hin tuten-