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1 (1815)
Entstehung
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60
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CALLUNA VULGARIS.

Aussaat: Auf diese ist man durchaus nicht bedacht, da die Heide überallnicht gern gesehn ist. Sie säet sich von selbst häufig an. Verpflanzenlafst sie sich sehr schwer.

Hohe: Kommt nach Verschiedenheit des Bodens von einem halben Fufs biszu drei Fufs hoch vor.

Alter-1 Zwanzig Jahre und darüber.

Nutzen: In den Gegenden wo sie ganze weitläuftige Strecken Landes dichtüberzieht, benutzt man sie als Pieifsholz. In dichten Bündeln giebt sieein starkes Feuer und hinterläfst eine scharfe Asche. Die jungen Zweigegeben gutes Schaaffutter. Die Bienen holen vielen Honig und Wachsaus den Blüthen. Auch werden Besen von diesem Strauche gemacht.Die dichtwachsende Heide hindert das Aufkommen anderer Gehölze.

Erklärung der Kupfertafel.

Tab. 45- Ein blühender Zweig, a) eine offene Blume von vorne vergröfsert, b) dergleichenvon hinten, c) das Pistill mit einem Staubfaden vergröfsert, d) ein Staubfaden ver-gröfsert, t) die Samenkapsel in natürlicher Gröfse, f) dieselbe geöffnet und vergröfsert,g~) mehrere Samen in natürlicher Gröfse und einer vergröfsert, //) ein Blatt auf einemStückchen Stengel vergröfsert vorgestellt.

22. ERICA. HEIDE.

Gattungs-Charakter: Der Kelch vierblätlrig, gefärbt. Die Blumenkrone röhren-förmig, glockenförmig oder kugelicht, am Ende viertheilig. Acht Staub-fäden. Der Staubbeutel stumpf oder lang-zweispitzig, die an der Basiszuweilen zwei Verlängerungen haben, welche bald pfriemförmig, baldkammförmig, d. h. platt und gezähnelt sind. Die Kapsel ist vierfachrigvielsamig, und ihre Scheidewände enlstehn von dem umgebogenenRande der Klappen.