VACCINIUM MYRTILLüS.
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Benennungen: Heidel, Heidelbeere, Heidelstaude, Heideistrauch, Heidelbeer-strauch, Heidelbeerstaude, schwarze Heidelbeere, blaue Heidelbeere,Besige, Besinge, schwarzer Besingstrauch, Besnigen, Birkbeere, Birkel-beere, Blaubeere, Pückelbeere, Puckelbeere, Pickbeerstrauch, Pickelbeere,B.ofsbeere, Kuhtecken, Schwarzbeere, Staudelbeere, Waldbeerstrauch,Walclbeerstaude.
Vaterland: Durch ganz Europa in Waldungen, vorzüglich in hüglichen Ge-genden. Im südlichen Europa auf hohen Bergen.
Boden: Leichter Waldboden.
Blüthe und Frucht: Blüht im Mai und Junius, öfter noch einmal im August.Beift im Julius bis Anfangs August die Frucht. Zuweilen kommt dieFrucht noch einmal im October.
Aussaat: Säet sich von selbst in den Waldungen häufig aus. Die künstlicheAussaat ist, wegen der Feinheit des Sames, sehr schwierig. Verpflanzenläfst sich die Heidelbeere nicht gut, man kann dieses mit einem grofsenBallen Erde, ohne die Wurzeln zu verletzen, thun.
Holte: Nach dem verschiedenen Standorte, fallt die Höhe nicht gleich aus.Man trift die Heidelbeere von einem halben bis zu dritthalb Fufs undetwas darüber an.
Alter: Acht bis höchstens zehn Jahre. Der Stamm erneuert sich aus derWurzel.
Nutzen: Aufser der Beere, 'die häufig genossen und zum Rothfärben desWeins gebraucht wird, kann von diesem kleinen Strauche kein beson-derer Nutzen gezogen werden. Es giebt eine Abart mit weifsen Beeren,die sehr suis und angenehm schmecken.
Erklärung der Kupfertafel.
Tab. 41. Ein ganzer Strauch blühend, a) der Kelch mit den Staubfaden und dem Pistill innatürlicher Gröfse, b) ein Staubfaden vergröfsert, c) eine reife Beere in natürlicherGröfse, d) dieselbe queer durchschnitten, e) Samen in natürlicher Gröfse.