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RHAMNÜS FRANGÜLA..
hauen, da er dann aus der Wurzel wieder von neuem ansireibt; wenner geschont wird, so kann er 120 Jahre alt werden.
Nutzen: Das Holz ist nächst dem Taxus das härteste unter den einheimischen,nur ist es niemals stark, da der Durchmesser des Stamms nie viel überdrei bis fünf Zoll beträgt. Es ist gelbbraun, im Kern dunkler gefärbt undnimmt eine schöne Politur an. Man kann es zum Auslegen der Meubelgebrauchen. Die Wurzel giebt vortrefflichen Maser zu allerhand aus-gelegten Arbeiten. Die im Julius und August gesammelten unreifengetrockneten Beeren, so wie die Piinde, geben eine gute gelbe Farbe.Aus den reifen Beeren kocht man Saftgrün. Die Beeren purgieren,gleichwohl fressen sie die Drosseln ohne Schaden. Die Binde erregtbrechen..
Erklärung der Kupfertafel.
Tab. 13. Ein blühender Zweig des männlichen Baums, a) eine männliche Blume etwasvergröfserf, 7i) eine weibliche ebenfalls vergröfsert, c) ein Staubfaden mit dein Blumen-blatte, d') ein Pistill, e) die reifen Beeren, f) die Samen, g) ein Zweig mit Knospen.
14. Rhamnus Frangula. Glatter Wegdorn.
Kennzeichen: Die Zweige ohne Dornen, die Blumen zwitterblüthig mit einemGriffel, die Blätter wechselweise stehend, elliptisch - eiförmig und un-gezähnt:
Benennungen: Faulbaum, Grundholz, Schiefsbeerstrauch, Schwarze Scheifsbeere,Stinkbaum, Pulverholz, Bechner, Zapfenholz, Läusebaum, Läuseholz,Sprecken, Spicker, Wilde Kirsche, Spöricken, Spöckern, Spörker, Sprözer,Sporgelbaum, Spörgelbeerstaude, Beerenholz, Pinnholz, deutscher Rha-barberbaum, Bauchberste, Bukberste, Knitschelbeere, Sprätzern.
Vaterland: Wächst durch ganz Deutschland.
Boden: Liebt sumpfigen etwas feuchten Boden. Man trift ihn daher gewöhn-lich zwischen Ellern.