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1 (1815)
Entstehung
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18
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L0N1CERA NIGRA,

Erklärung der Kupfertafel.

Tal. 7. Ein blühender Zweig, a) ein ganzer Büschel mit reifen Früchten, b) zwei Samenin natürlicher Gröfse, c) ein Zweig mit Knospen.

8. Lonicerä nigra. Schwarze Lonicere.

Kennzeichen: Die Blumenstiele aus den Blattwinkeln zweiblumig, die beidenBeeren nicht zusammen gewachsen, die Blätter länglich und elliptisch,ungezähnt, in der Jugend nur behaart, gegen einander über stehend.

Benennungen: Schwarze Heckenkirsche, schwarze Hundsbeere.Vaterland: Auf Alpen in Oestreich, Baiern und in der Schweiz.

Boden: Fette Dammerde und steinigen Boden. Kommt auch in unsern Gär-ten in einer etwas schattigen Lage gut fort.

Blüthe und Irucht: Blüht im Mai und die Beere reift im August.

Aussaat: Mufs gleich nach der Beife der Frucht in lockern, aus guter Damm-erde gemischten Boden an einen sebattigen Ort ausgesäet werden. Ge-schieht die Aussaat im Frühling, so keimt der Same erst im folgendenJahre, dahingegen geht er im Herbste atisgesäet im folgenden Frühlingauf, selten dafs er so ein Jahr überliegt.

Höhe: Wird nicht über vier bis fünf Fufs hoch.

Alter: Diefer Strauch wird nicht viel über 40 Jahr alt.

Nutzen: Unbedeutend; das Holz, welches übrigens hart ist, taugt wegen seinergeringen Stärke nicht. Es werden die Zweige als Reisholz benutzt.Man baut daher forstmäisig niemals diese Lonicere an, deren Aussaatim Freien gewöhnlich die Vögel besorgen. In Gärten und Lustgebü-schen zieht man sie der Abwechselung wegen an.

Erklärung der Kiipfcrtafcl.Tai, 8- Ein blühender Zweig.