CORNUS MASCULA.
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Vaterland: Wächst am Harz, in Sachsen, Thüringen, Schlesien, Ostreich, inder Schweiz.
Boden: Lieht steinigen etwas schweren Boden und eine sonnige Lage. Inden Garten kommt er überall fort, wenn der Boden nicht zu sandig ist.
nlüthe und Frucht: Blüht gewöhnlich im März, zuweilen schon Ende Februar,ehe er noch Blatter hat. Die Frucht wird im September reif, ist roth, esgiebt eine Spielart von gelber Farbe.
Aussaat: Am besten geschieht diese im Herbste, in nicht zu trocknen gutenBoden. Gewöhnlich liegen die Samen zwei Jahr. Man vermehrt ihnauch durch Ableger und Wurzelschossen.
Höhe: Wild trift man ihn nur 10 bis i5 Fufs hoch. Er gehört zu dem som-mergrünen Baumholz dritter Gröfse. In den Gürten wird er zuweilenan qo Fufs hoch, hat ein pyramidales Ansehn, oder ist auch wohl baum-artig gewachsen.
Alter: 120 Jahre und darüber. Er wächst dabei sehr langsam.
Nutzen: Das Holz ist sehr hart, zähe, Aveifs oder weissgelblich. Die Stammeganz alter Sträucher werden selten dicker als ein saurer Kirschbaum,gewöhnlich sind sie viel schwacher. Das Holz kommt dem des Apfelbaumsnahe, wird zu kleinen Kammzähnen in der Mühle, Axthelmen, Hammer-stielen, allerhand Griffen an schneidenden Instrumenten, und auch wegenseiner Härte zu hölzernen Nägeln besonders benutzt. In der Türkeibraucht man es häufig auf die genannte Weise, auch zu Messerheften, Sä-belgriffen, Piken, Staugen und Spiefsen. Uebrigens passt dieser Strauchsehr °"ut zu hohen Hekken, die wegen der Früchte, Blüthe und dunklenGrünes sehr gefallen. Die säuerlichen Früchte schmecken eingemachtziemlich gut.
Erklärung der Kupfertafcl.
Tab. 2. a) ein blühender Zweig mit Blätterknospen, b) ein beblätterter Zweig, der im Herbstdie Blüthenknospen hat, 0 ein kleiner Zweig mit Früchten, d) die Nuis der Steinfrucht,e) dieselbe queer durchschnitten um die beiden Fächer zu zeigen, f) eine einzelne Blume,
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