Qualitative Trennung der seltenen Metalle.
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als Hydroxyde,
als Hydroxyde,
Beryllium,
Thorium,
Erbium,
Yttrium,
Cer,
Lanthan,
D i d y m,
Z i r k o n,
Titan,
Tantal,
Niob,gefällt.
Zur Trennung derselben kann mau folgendes Verfahreneinschlagen.
Der Niederschlag wird getrocknet, bei Luftzutritt schwachgeglüht, mit Kaliumhydrosulfat geschmolzen und die Schmelzewiederholt mit kaltem Wasser ausgelaugt. Der unlöslicheRückstand enthält Niob- und Tantalsäure, ferner, beiGegenwart von Eisen oder Chrom, einen Theil dieser Körperals Oxyde.
Man schmilzt denselben mit Natriumhydroxyd undKaliumchlorat und laugt mit verdünnter Natronlauge aus.In Lösung gebt, bei Gegenwart von Chrom, Kaliumchro-mat. Die Natronlauge wird durch Auswaschen entfernt,und das Natriumniobat kann durch mehrfaches Extrahirenmit verdünnter Auflösung von Natriumcarbonat von demNatriumtantalat getrennt werden, worin letzteres schwer lös-lich ist.
Der in Wasser lösliche Theil der Schmelze wird, wennEisenoxyd vorhanden, zur ßeduction derselben mit Schwefel-wasserstoff behandelt. Leitet man nun in die stark verdünnteLösung Kohlensäure und kocht, so wird die Titansäureausgeschieden. Dieselbe kann sowohl in der Phosphorsalzperle(S. 80), als auch besonders durch ihr Verhalten gegen Wasser-stoffsuperoxyd geprüft werden, welches dieselbe citronengelbfärbt. Löst man die Titansäure in Chlorwasserstoffsäure, so
Classen, Qualitative Analyse. 5. Aull. 8