ANÜRA. RANIFORMIA. RANINA. RANA.
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zuweilen weissgelb und der Rand um das Trommelfell heller. Die Unterlippe ist braunund hellgelb gefleckt. Die Gliedmafsen sind aussen dunkel gebändert. Die Hinterseitedes Oberschenkels ist auf hellgelbem Grunde schwarz wurmförmig gezeichnet, zuweilennach oben hin mit schwarzen Längslinien. Zuweilen findet sich auf der hinteren Seitedes Unterschenkels eine weisse Längslinie, welche sich auf den äusseren Rand des Tar-sus fortsetzt.
Länge von der Schnauzenspitze bis zum Körperende 45 mm, Kopflänge 20 mm,Kopfbreite 16 mm; vordere Extremität 32 mm; Hand 12 mm; hintere Extremität 10£ cm;Fuss 46 mm.
In Bezug auf den inneren Bau ist nichts besonderes zu bemerken. Der spindel-förmige Magen enthielt nur Insecten, meistens Landkäfer.
Ich fand diesen Frosch auf der Halbinsel Cabaceira, in Quellimane, Bororund Tette. Es fiel mir gleich die Verschiedenheit dieser Art, von der mir sonst der-selbe einheimische Name angegeben wurde, von der vorhergehenden auf, wie ich auchaus meinen an Ort und Stelle aufgezeichneten Notizen ersehe, wo ich die vorhergehendemit R. Delalandii, die vorstehende mit R. fasciata verglichen hatte.
Diese Art hält sich mehr, als die vorhergehende, auf dem Lande auf.
Mit Unrecht habe ich später diese Art mit R. nilotica Seetzen und mit R. Bi-bronii Hallowell vereinigt, von denen sie in der That ganz verschieden ist, so wieauch diese beiden Arten nicht identisch sind. Denn R. nilotica (Descript. de l'Egypte.Rept. Suppl. Taf. 2. Fig. 11. 12) unterscheidet sich von ihr schon dadurch, dass dieäusseren Schallblasenspalten der Männchen ganz ebenso wie bei R. mascareniensis Dum.Bibr. viel mehr nach aussen, parallel dem Rande des Unterkiefers und nicht schiefnach unten und innen verlaufen, daher so hoch wie die Achsel liegen und dass diefünfte Zehe nicht kürzer, sondern etwas länger als die dritte ist. R. Bibronii («= R. su-perciliaris Günther, Oatal. Batrach. Sal. Taf. 1. Fig. B.) unterscheidet sich nach Verglei-chung mehrerer aus Liberia stammender Exemplare, wo auch Hallowells und Gün-thers typische Exemplare gefunden wurden, durch die viel mehr nach innen liegendenäusseren Schallblasenspalten, deren hinteres Ende weiter nach innen liegt, als der innereRand des Oberarms, und durch die mehr entwickelten Schwimmhäute der Zehen. R. abys-sinica Ptrs. und R. porosissima Steindachner haben die Schallblasenspalten, wie beiR. Bibronii gelegen, während R. fuscigula, Delalandii, angolensis und subsigillata keineäusseren Schallblasenspalten besitzen. Am nächsten steht unserer Art die R. AnchietaeBocage, welche vielleicht mit ihr zu vereinigen ist. (Vgl. Sitzungsbericht der Gesell-schaft naturforschender Freunde zu Berlin. 1881. p. 162.)