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SERPENTES. ELAPIDAE. CYRTOPHIS. ATRACTASPIS.
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Schuppen und bildet einen vorspringenden Höcker. Der Schwanz ist, wie bei denVipern, abgesetzt von dem Körper und kurz. Am Halse stehen die Schuppen in 26bis 27, in der Mitte des Körpers in 23 Längsreihen. Bauchschilder 115, Anale unge-theilt, Unterschwanzschuppen 34 Paare. Das junge, von Bianconi beschriebene, Exem-plar aus Inhambane stimmt nach ihm in der Zahl der Schuppenreihen und der Bauch-schilder mit dem meinigen ganz überein und hat nur vier Paar Subcaudalschuppen mehr.Smith gibt dagegen von einem ebenfalls sehr jungen Exemplare aus dem Innern vonPort Natal nur 19 Längsreihen von Schuppen, 135, statt 115, Bauchschilder und nur24 Paar Subcaudalschuppen an. Wahrscheinlich beruht dieses auf einer unrichtigen Angabe,da auch Jan an dem Bi an conischen Exemplar nur 19 Schuppenreihen gezählt hat.
Grundfarbe gelb; anf dem Rücken eine Reihe grosser unregelmässiger, zum Theilzusammenfliessender schwarzer Flecke, von denen Querbinden oder Fleckenreihen bis zuden Bauchschildern herabsteigen. Von der schwarzen Oberseite des Kopfes steigen zweiunregelmässige Binden, eine hinter dem Auge, eine vom Hinterhaupte herab. Am Halsezuerst eine breite, bis zu den Bauchschildern herabsteigende Binde und dahinter eineeinen vollständigen Ring bildende Querbinde. Unterseite gelb, die Bauchschilder desletzten Körperdrittels grösstentheils an der Basalhälfte schwarz. An jungen Exemplarenzeigen sich, wie man aus der von Bianconi gegebenen Abbildung ersieht, nur schmaleschwarze getrennte Rückenbinden.
Der Magen eines ausgewachsenen Exemplars enthielt eine Kröte, Bufo regularisReuss.
Totallänge 52 cm; Kopf 25 mm; Schwanz 10 cm.
Das einzige Exemplar erhielt ich in der sandigen Gegend von Lourenzo-Mar-ques (Delagoa-Bay) am 5. November 1846. Den besonderen einheimischen Namenfür diese Schlange habe ich hier nicht erfahren, während sie, nach Bianconi, in In-hambane füla-füla genannt wird.
b. Vipernattern. Oberkiefer kurz, wie bei den Vipern.
Atractaspis, Smith.
1849. Atractaspis, Smith, Illustr. Zoolog. South Africa. Reptilia. Taf. 71.
In dem sehr kurzen Oberkiefer nur einen langen durchbohrten, aber ungefurch-ten Giftzahn, zwei solide kleine Zähne in dem Gaumenbein und in dem Unterkiefer,Flügelbein zahnlos.
Kopf klein, nicht von dem Halse abgesetzt, mit sehr kleinen Augen mit runderPupille, keilförmig vorspringender Schnauze und daher an der unteren Seite liegenderMaulöffnung. Schwanz kurz. Nasenloch zwischen zwei Nasalia, kein Frenale, Ober-kopfschilder normal oder Internasalia mit den Präfrontalia verwachsen. Körperschuppenglatt, ohne Endporen. Bauchschilder breit, Anale und Subcaudalia einfach oder getheilt.