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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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SERPENTES. ELAPIDAE. NAJA. CYRTOPHIS.

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Die Farbe der Oberseite ist schmutzig olivenbraun, die der Basis der Schuppenund der Zwischenhaut blauschwarz; die Unterseite ist schmutzig weiss mit Ausnahmeder blauschwarzen Halsbinden. Der Schwanz ist zuweilen roth.

Totallänge des ersten Exemplars 1,015 m, Kopf 35 mm, Schwanz 18 cm, deszweiten 84 cm, 23 mm, 15 cm und des dritten 604 mm, 21 mm, 105 mm.

Der einheimische Name dieser Schlange in Tette ist njamudschidiandsäna.

Cyrtophis, Sundevall.

1849. Cyrtophis, (Sundevall) Smith, Illustr. Zoology South Africa. Rept. App. p. 22.

Oberkiefer verlängert, mit einem langen durchbohrten und vorn gefurchten Gift-zahn, ohne hintere solide Zähne; Gaumenbeine vorn zahnlos; in ihnen und den Flügel-beinen wenige kleine Zähne.

Kopf fast kugelförmig, dicker als der Hals; Augen massig gross, mit runder Pu-pille. Nasenlöcher weit, zwischen den Nasalia und dem Internasale gelegen; kein Fre-nale; Rostrale sehr gross, wulstig, mit freien hohen, auf der Fläche quergekerbten Rän-dern, die Internasalia weit von einander trennend und mit der Spitze an die Präfrontaliastossend, deren äusserer Rand ebenfalls frei liegt; Frontale kleiner, als die Präfrontaliaund Supraorbitalia. Körper dick, wie bei den Vipern, mit gekielten, grubenlosen Schup-pen, welche am Halse kleiner, zahlreicher und schwächer gekielt sind; Schwanz kurz,abgesetzt. Bauchschilder breit, Anale einfach, Subcaudalia doppelt.

Diese Gattung steht dem Aspidelaps (lubricus 1 ) am nächsten und verhält sich zuihr in ähnlicher Weise, wie in Australien Acanthophis zu Diemenia. Im Gebiss unter-scheidet sie sich dadurch, dass der vordere Theil der Gaumenbeine zahnlos ist, währendbei Aspidelaps dieselben der ganzen Länge nach bezahnt sind. In Bezug auf die Bildungdes Rostrale erinnert sie auch an den ebenfalls afrikanischen, aber giftlosen Lytorhyn-chus (cf. Monatsber. d. Berl. Akad. d. Wissensch. 1862. p.272. Taf. Fig. 1).

Cyrtophis SCUtatUS, Sundevall.

Tafel XX. Fig. 1—6.

C. flavidus, supra nigro maculatus; squamis colli 26- ad 27-, corporis medii 23-seriatis,

scutis abdominalibus 115, anali simplici, squamis subcaudalibus 34 ad 38.

Habitatio: Inhambane, Lourenzo Marques.

1849. Cyrtophis scutatus, (Sundevall) Smith, I.e.

1849. Naja fulafula, Bianconi, Specimina zoologica Mosambicana p. 41. Rept. Taf. 4. Fig. 1.

1873. Aspidelaps scutatus, Jan, Iconogr. gen. Ophid. livr. 44. Taf. 6. Fig. 3.

i) Von Günther ist (Catal. Colubr. Snak. p. 226 und Proceed. Zool. Soc. Lond. 1859. p. 88) Aspidelaps lu-bricus unter dem Namen Cyrtophis scutatus abgehandelt.

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