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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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SERPENTES. ELAPIDAE. DINOPHIS. NAJA.

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Das einzige Exemplar, welches ich erhalten, vereinige ich mit der von Smithaufgestellten Art, weil es am besten mit der von diesem gegebenen Abbildung, nament-lich auch in der Form und Grösse der Temporalschilder übereinstimmt, obgleich es ineinigen Punkten von derselben abweicht. Es hat neun, statt acht, Supralabialia, vier,statt drei, Postorbitalia, gleich hinter dem Kopfe 25, 40 cm hinter demselben 21, 20 cmweiter 23, und 20cm weiter wieder 21 Querreihen von Schuppen. Smith gibt vonseiner Art zwar nur 19 Schuppenreihen an, aber die von Fords Meisterhand gelieferteAbbildung zeigt deren wenigstens 21. Es hat ungefähr 250 Bauchschilder, ein geseil-tes Anale und 121 Paar Subcaudalia. Die Farbe war frisch oben olivenbraun, untenschmutzigweiss. Das Maul erscheint jetzt dunkel. Es hat eine Länge von 2,5 m undwurde auf dem Festlande von Mesuril, gegenüber der Insel Mossambique, erlegt.

Dr. Günther (Ann. Mag. Nat. Hist. 1865. XV. p. 98) unterscheidet aus der Zambeze-Gegend zwei andere Arten: 1. D. intermedius (Taf. 3. Fig. C), Schuppen in 19 Reihen;Ventralia 206, Subcaudalia 162, 8 Supralabialia, von denen das 6. das grösste, das7. und 8. klein sind; Temporalia 2-f-3; beide vordere Temporalia stehen mit den Post-orbitalia in Verbindung und reichen hinten nicht so weit wie die Parietalia. Einfarbiggrün, mit einigen zerstreuten gelben Flecken. Innere Seite des Maules weiss. 2. D. po-lylepis (Taf. 3. Fig. D.) Schuppen in 23 Reihen; Ventralia 258; Subcaudalia 120. Tem-poralia 2 + 3, beide vordere Temporalia an die Postocularia stossend. Schmutzig grün-lich braun, hinterer Körpertheil und Schwanz mit kleinen unregelmässigen schwarzenFlecken. Maul inwendig schwarz.

Naja, Laurenti.

1768. Naja, Laurenti, Synopsis Reptilium. p. 90.

Vorn in dem verlängerten Oberkiefer ein durchbohrter und vorn gefurchter Gift-zahn, hinten ein solider Zahn.

Obere Kopfschilder normal, zwei Nasalia, kein Frenale, Ante- und Postorbitalia,zuweilen auch Infraorbitalia. Kopf kaum dicker als der Hals, welcher seitlich sehr aus-dehnbar ist. Vordere Halsrippen merklich länger als die folgenden. Africa und Asien.

Naja haje, Linne.

Tafel XX. Fig. 7. 8.

1764. Coluber haje, Linne, Mus. Adolphi Friderici Regis. II. p. 46.

1809. Vipera haje, Geoffroy St. Hilaire, Descript. de l'Egypte, Hist. nat. Rept. Suppl. 1. p. 184. Taf. 7. Fig. 2. 3.

45; Savigny, Taf. 3.1830. Uraeus haje, Wagler, Natürl. Syst. Amphib. p. 173.1842. Naja haje, Smith, Illustr. Zool. South Africa. Reptil. Taf. 18 bis 21.

1854. Naja haje var. annulifera, Peters, Bericht d. Kgl. Preuss. Akad. d. Wissensch. Berl. p. 624.1856. Naja haje, Günther, Catal. Colubr. Snakes, p. 225.

Peters, Reisenach Mossambique. Amphibien. 18