:
' ? i
SAURI. KIONOCRANIA. IGUANAE. CHALARODON.
35
Schuppe, von dem der anderen Seite durch vier und von dem ersten Supralabiale durchzwei bis drei Schuppenreihen getrennt ist. Unter und hinter dem Nasale bemerkt maneine Reihe sehr kleiner Schüppchen, welche es von den grösseren Frenal- und Rostral-schuppen trennen. Die Frenalgegend ist von meist länglichen gekielten Schuppen be-kleidet, welche an der höchsten Stelle vier bis sechs Längsreihen bilden. Von den vierbis fünf scharfgekielten Infraorbitalia sind die beiden ersten sehr langgestreckt und daserste stösst an die grösste Schuppe des Canthus rostralis; von den Supralabialia werdensie durch drei Reihen länglicher Schuppen getrennt, von denen die der untersten Reihedie grössten sind. Auf das Rostrale folgen jederseits 7 bis 8 längliche niedrige Supra-labialia. Das Mentale ist dreieckig abgerundet, viel schmäler als das Rostrale; jederseitsbefinden sich 9 bis 10 längliche niedrige Infralabialia, denen sich nach innen 5 bis 6alternirende Reihen länglich rhomboidaler, oder vielmehr hexagonaler gekielter Schuppenanschliessen, welche allmählig in die kleinen dachziegelförmig gelagerten gekielten Schuppender mittleren und hinteren Submentalgegend übergehen. Die Augenlider sind mit körner-förmigen Schuppen bekleidet; den Augenlidrand bedeckt eine innere Reihe viereckigerplatter Schuppen, an welche sich eine äussere Reihe anschliesst, welche in Form einessägeförmigen Kammes vorspringt. Die Ohröffnung ist im senkrechten Durchmesser,welcher etwas kleiner als die Augenlidspalte ist, beträchtlicher als von vorn nach hin-ten und am vorderen Rande derselben ragen die mittleren Randschuppen ein wenigzackenförmig vor.
Im Zwischenkiefer befinden sich sieben einspitzige und in jedem Oberkiefer 22Zähne, von denen die zwei bis drei ersten einspitzig, die übrigen dreispitzig, mit einemvorderen und hinteren kleinen Nebenzacken versehen sind; im Unterkiefer stehen eben-falls 22 Zähne, von denen die zwei bis drei ersten einspitzig, die übrigen dreispitzigsind. In den Flügelbeinen befindet sich nahe ihrem inneren Rande eine einfache Reihevon 5 bis 7 kleinen kegelförmigen Zähnen. Die Zunge ist, wie gewöhnlich, dick,schwammig, herzförmig, vorn eingeschnitten und hinten mit einem Ausschnitt, in wel-chem das obere Ende des Kehlkopfes liegt. Die rundlich dreieckigen Choanen befindensich jederseits an dem hinteren Ende einer ovalen Schleimhautplatte, welche den vor-deren Theil des Gaumens bedeckt. Hinter dieser Platte zeigt der Gaumen eine sichnach hinten verbreiternde Längsfurche und die länglichen Tubenöffnungen sieht manjederseits in der Vertiefung an der Basis cranii hinter dem Gaumen.
Vor der Brust bildet der Hals eine tiefe Querfalte, in welcher die Schuppen klei-ner sind als vor und hinter derselben; vor ihr bildet die Haut eine bis zwei schwächereQuerfalten.
Der Körper ist merklich breiter als hoch, oben mit ziemlich gleichen gekieltenSchuppen bekleidet; genau betrachtet sind die Schuppen der Körpei-seiten die kleinstenund die des Bauches die grössten. Auf dem Nacken beginnt eine Mittelreihe merk-