SAÜRI. KIONOCRANIA. IGUANAE. HOPLURUS. CHALARODON.
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Supra olivaceo-einereus, nigrofasciatus, fascia humerali medio interrupta; lateribus olivaceoreticulatis; subtus viridiflams, ingluvie fuscovenosa.
Habitatio: Madagascar occidentalis (St. Augustinsbai).
1734. Lacerta, brasiliensis, Quilzpaleo, Seba, Thesaur. I. p. 152. Taf. 97. Fig. 4.
1820. Uromastyx cyclurus, Merrem, Tentamen Systematis Amphibiorum. p. 56.
1828. Uromastyx cyclurus, Prinz zu Wied, Verhandl. d. Kaiserl. Leopold. Carolin. Akad. XIV. I. p. 131. Taf. 15,
1829. Opiums torquatus, Cuvier, Regne animal. 2. ed. II. p. 48.1837. Oplurus Maximiliani, Dumeril et Bibron, Erp. gen. IV. p. 365.1854. Hoplurus Barnardi, Peters, 1. c. (ex parte, junior).
Von dieser Art fing ich (am 10. August 1844) ein junges Exemplar in der St.Augustinsbai zugleich mit zwei grösseren Exemplaren der vorigen Art, so dass ichverleitet wurde, sie nur für den Jugendzustand derselben zu halten. Später erhielt ichvon A. Dumeril im Austausch ein grösseres Exemplar von 0. Maximiliani, wodurchich von der Verschiedenheit beider Arten überzeugt wurde. Ich habe dann noch dasOriginalexemplar*; zu der Beschreibung des Prinzen Maximilian zu Wied 1 ) durch Hrn.H.Schlegels Güte vergleichen und mich von der vollständigen Übereinstimmung mit mei-nem und dem ebenfalls aus Madagascar stammenden Pariser Exemplare überzeugen können.
Die Gründe, weshalb ich diese und nicht die vorhergehende für die von Artediin Seba beschriebene Art halte, sind 1. die Unterbrechung der Schulterbinde in derMitte, welche nur bei dieser und nicht bei der vorigen Art vorkommt; 2. die feinereund gleichmässigere Beschaffenheit der Schuppen. Denn während bei der vorhergehen-den Art, bei der Grösse, welche das Seba sehe Exemplar hat, die verschiedene Grösseder Rücken- und Bauchschuppen eine sehr auffallende ist, passt nur auf diese Art dievon Artedi gemachte Angabe: Squamae aequales. Wenn nun darin ein Unterschiedgefunden werden möchte, dass die Rückenschuppen in der Seba'schen Abbildung gekielterscheinen, so habe ich zu bemerken, dass bei genauer Betrachtung auch die Rücken-schuppen der vorstehenden Art an kleineren Exemplaren einen Kiel zeigen, der beigrösseren Exemplaren deutlicher hervortreten wird. Der dritte Grund ist der Mangeleines Nackenkamms, der bei einem männlichen Exemplar der vorigen Art sehr deutlichhervorspringen würde, während er hier wegen seiner geringen Grösse leicht übersehenwerden kann, obgleich, wie schon erwähnt, die Seba'sehe Abbildung offenbar ein grossesmännliches Exemplar darstellt.
Chalai'Odon, Peters.
Dentes intermaxillares, maxillares, mandibulares et pterygoidei. Rostrum supra scu-tellis longitudinalibus carinatis obtectum; occipitale distinetum; nares supra canthum rostralem
] ) Dieses Exemplar sollte nacb Boie's Angabe aus einem Coluber pantherinus (Col. Lichtensteinii Wied),einer bloss in America vorkommenden Schlange herausgeschnitten sein!
Peters, Reise nach Mossambique. Amphibien. 5