INSECTIVORA. BDEOGALE. CANIS. 125
Entfernung des Auges vom vordem Ohrrande......... 33
Länge und gröfste Breite der Ohren............. 32
Lange des Vorderarms.................. 80
Länge der ganzen Hand mit den Nägeln........... 57
Länge der längsten Fingernägel.............. 10
Länge des Unterschenkels................ 90
Länge des ganzen Fufses mit den Nägeln........... 90
Länge der längsten Zehennägel.............. 13
Länge des Schädels zwischen vorderm Kieferrand und Foramen magnum 87
Länge von den Schneidezähnen bis zur hintern Nasenöffnung .... 54
Breite über der Basis der Jochfortsätze der Schläfenbeine..... 32£
Breite an den Jochbogen ................ 54
Breite hinter den Eckzähnen ............... 21 £
Das einzige Exemplar, ein altes Männchen, welches sich gegenwärtig im zoologischen
Museum zu Berlin befindet, erhielt ich lebend während des Junimonats 1845 in Mossimböa,
an der Querimbaküste, im 11 ° Südl. Br., wo die Eingebornen dieses Thier puisa nennen. Es
baut sich, wie die verwandten Thiere, Höhlen unter der Erde.
Die verschiedene Färbung, der kürzere Schwanz, die zarteren Gliedmafsen, und die
viel gröfsere Länge und Breite des Schädels sind wie erwähnt, die Hauptpunkte, welche diese
Art von der vorhergehenden unterscheiden lassen.
C a n i s , Linne. Hund.
CaniS adllStUS, Sundevall.
Canis adusius. Sundevall, Öfversigt af K. Vetenskaps-Akademiens Förhandlingar. 1846. p. 121.
„Griseus, variegatus, pilis dorsi crassis, ante apicem late albis (curvatis); cauda„nigricante apice alba, pilis tarsum attingentibus; auriculis externe fuscis."Longitudo ab apice rostri ad caudae basin 0,785; caudae 0,430.
Der in Mossambique vorkommende Schakal stimmt mit der von Wahlberg im Caffern-lande entdeckten Art überein, welche durch die weifse Schwanzspitze und die an der Aul'sen-seite dunkelbraun gefärbten Ohren von dem sehr nahe verwandten Canis mesomelas zuunterscheiden ist. Ein von mir dem zoologischen Museum zugesandtes Fell stammt ausMacanga im Maravilande, nordwestlich von Tette. Der einheimische Name ist cdndui.