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ZOOLOGIE. SÄUGETHIERE.
Herpestes, niiger.
Herpestes undulatus.
Tafel XXV.
H. nigre et rufoflavide undulatus, subtus nndique rufus; pedibus plantigradis, ungui-bus anterioribus multo longioribus quam posterioribus ; cauda corpore breviore, sinepenicillo; denlibus molaribus supra et infra utrinque quinis.
Longitudo ab apice rostri ad caudae basin 0,25; caudae 0,17.
Habitatio: Africa orientalis, Mossimböa, Quitangonha, a 10" ad 15" Lat. Austr.
Herpestes undulatus. W. Peters, Monatsbericht der Königl. Preufs. Akademie der Wissenschaften zuBerlin. Februar 1852. p. 81.
Von ganz ähnlicher Gestalt wie die gebänderte Manguste, aber um ein Viertel kleiner.Der Kopf ist noch weniger gestreckt als bei jener Art, die Schnauze spitz mit vorragendernackter Nasenkuppe. Die Augen mit runder Pupille liegen in der Mitte zwischen der Schnauzen-spitze und dem vordem Ohrrande. Die Ohren sind abgerundet, so breit wie hoch, anliegend,dicht behaart, von vorn her durch die rückwärts gerichteten Wangenhaare verdeckt; dieSchenkel der Anthelix bilden zwei abgerundete vorspringende Lappen, von denen der untere!doppelt so grofs ist wie der obere, und der Tragus, welcher den Eingang des Gehörgangesverdeckt, ist weniger entwickelt, als der abgerundete Anlilragus. Die Schnurrhaare sindschwach und sparsam, über der Oberlippe, dem Auge, der Backe und hinter dem Mundwinkelzerstreut. Das Längenverhältnifs der Finger ist das gewöhnliche; der dritte ist der längste,dann folgen der vierte, zweite und fünfte, während der kleine innere nur 7.um Theil mitseinem Nagelgliede über die Basis des zweiten Fingers vorragt. Die Handsohle ist ganznackt, die Nägel sind gekrümmt und um ein Beträchtliches länger als die der Zehen. DieFufssohlen sind bis zur Fufswurzel in der Mitte nackt; das Längenverhältnifs der Zehen istähnlich wie bei den Fingern, nur ragen wegen der längeren Mittelfufsknochen die dritte undvierte noch mehr hervor, und die innere Zehe steht weiter zurück. Sowohl die Finger alsdie Zehen sind über das erste Glied hinaus durch Schwimmhäute unter einander verbunden.Der Schwanz ist um drei Achtel kürzer als der ganze übrige Körper, und erscheint nachseinem Ende hin allmählig verdünnt.
Was die Farbe anbelangt, so ist die ganze Oberseite des Thiers von dem Nasenrückenan bis zur Schwanzspitze gelbroth und schwarz gewellt, die Schnauzenspitze, das Ohr, dieganze Bauchseite des Thieres vom Munde bis zum Schwanzende und die innere und hintereSeite der Gliedmafsen glänzend gelbroth oder rostroth. Sämmlliche Haare der Rückenseitesind an der Basis schwarzbraun; die langen steifen Haare abwechselnd schwarz und gelbberingt, indem die meisten am Grunde, in der Mitte und an der Spitze schwarzbraun und