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Zoologie 1 (1852) Säugethiere
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1NSECTIV0RA. CHRYSOCHLORIS.

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Endo dunkelbraun. Die Farbe der getrockneten und selbst der in Weingeist aufbewahrtenThierc ist viel blasser und weniger glänzend.

Der Schädel unterscheidet sich von dem der verwandten Chrysochloris aurata so-gleich durch den Mangel der blasigen Auftreibung in der Schläfen grübe, welche nach HyrtlsBeobachtung {Vergleichend-anatomische Untersuchungen über das innere Gehörorgan des Men-schen und der Sdugethiere. Prag. 1845. pag. 60) nicht ein viertes Gehörknöchelchen (Rudolphi),sondern den ungemein vergröfserten Kopf des Hammers enthält, ferner durch merklich gröfsereBreite des mittleren Schnauzentheils, durch die viel geringere Höhe des Jochbogens und end-lich durch verschiedene Zahl und Form der Zähne. An verschiedenen Schädeln von Chryso-chloris aurata und Chr. obtusirostris suchte ich vergebens nach einer Grenze zwischenOber- und Zwischenkiefer, und nur in einem einzigen Falle finde ich die sehr feine Spureiner Naht, welche sich vom hintern Theile des dritten Zahnes quer nach innen und ein wenigvorwärts begibt, ganz nahe hinter dem Foramen incisivum weggeht und in der Mitte mit derder andern Seite zusammentrifft. Die Foramina incisiva liegen daher ganz im Zwischenkiefer,und die drei vordem Zähne sind, was auch schon die Lage jener Löcher vermuthen liefs,als Schneidezähne zu betrachten, wie es bereits von Blainville {Osteographie. Mammiferes.Insectivores. pag. 50) geschehen ist, Der erste Schneidezahn ist nach hinten und innen ge-richtet, so dafs er mit dem der andern Seite unten zusammenstöfst; er ist mehr denn doppeltso lang wie breit, in seiner Mitte am breitesten, indem sich hier an seinem hintern äufsernRande ein lappenartiger stumpfer Vorsprung befindet; der zweite hat dieselbe Richtung, istum ein Drittel kürzer, hat wie der vorhergehende eine vordere längere Spitze und hintenund aufsen einen abgerundeten Nebenzacken; der dritte ist der kleinste, an seinem Ende ambreitesten, mit einer vordem längeren und einer hintern kürzeren Spitze versehen. Die nunfolgenden sechs Zähne gehören dem Oberkiefer an; der erste, ein Laniarius ambiguus, ist imhorizontalen Querdurchschnitt dreieckig, hat eine vordere innere lange, und eine hintere äufserekurze Spitze, zeigt aber nichts von dem kleinen vordem äufsern Absätze des entsprechendenviel kleinern Zahns der Chrysochloris aurata. Der zweite Oberkieferzahn nähert sich inseiner Gestalt schon sehr den wahren Backzähnen, bildet im horizontalen Querdurchschnittein mit seiner Spitze nach innen gerichtetes spitzes Dreieck, von dem die äufsere Seite \ Mm.,die vordere 11 und die hintere \\ Mm. mifst; seine vordere Fläche ist flach convex, diehintere und die äufsere dagegen erscheinen ausgehöhlt; auf der Kaufläche zeigt er aufsenzwei, innen einen Höcker wie die wahren Backzähne, von denen er sich durch den Mangelder Zacke, welche bei diesen an ihrem innern scharfen Rande vorspringt, unterscheidet. Derdritte, vierte und fünfte sind als wahre Backzähne zu betrachten, und durch einen viertenZacken oben an ihrem innern Rande ausgezeichnet, welcher indefs bedeutend schwächer istals bei Chrysochloris aurata; der vierte ist der gröfste, der fünfte der kleinste. Der sechsteund letzte Oberkieferzahn ist als Höckerzahn zu betrachten und bildet eine schief von vornund aufsen nach innen und hinten gerichtete Lamelle, welche an ihrem Endrande drei Zacken