CHILOGNATHA. JÜLIDAE.
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Spirobolus lllCtUOSUS, aova spec.Tafel XXXIV. Fig. 9.Sp. gracilior; margine labiali quadripunctato > angulis externis rotundatis; antennismediocribus ; cinguli dorsalis primi processu laterali triangulari subacuta, margineimpressione lineari distincto; cinguli Ultimi angulo posteriore acuto valvulas analeshaud super ante; poris supra lineam lateralem medium positis; capite corporeque,excepto medio rufescente, nigris; margine labiali rufofusco; antennis pedibusquenigrofuscis.
Habitatio: lnhambane.Spirobolus luctuosus. W. Peters, Monatsberichte d. Königl. Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1855. p. 80.
Die Gestalt dieser Art ist viel schlanker, ungefähr 14 Mal so lang wie breit, was vonder viel beträchtlicheren Breite der einzelnen Ringe herrührt. Das Gesicht ist convex glatt,auf der Stirn und dem Lippentheil durch eine mittlere lineare Längsvertiefung ausgezeichnet.Der Lippenrand ist in der Mitte flach bogenförmig ausgeschnitten, an dieser Stelle durch eineKandvertiefung zugeschärft und links mit zwei, rechts mit einem zahnartigen Seitenvorsprungeversehen. Hinter dem Lippenrande sieht man vier deutliche punctförmige Eindrücke, von denendie beiden mittleren etwas kleineren einander genähert sind. Die seitlichen Lappen des Lippen-randes sind abgerundet. Die Augenfelder sind abgerundet dreieckig, mit der abgerundetenvorderen Spitze ganz nahe hinter und nach innen von den Antennen; sie stehen fast um dendoppelten Querdurchmesser eines derselben von einander entfernt; die Augen stehen dichtgedrängt und sind von sechsseitiger Gestalt; am hinteren Rande zählt man ihrer 9 und vondiesem Rande bis zur Spitze 8 Reihen. Das Hinterhaupt ist ganz glatt, die Schläfengegendjederseits hinler und unter den Augen zur Aufnahme des ersten Basalgliedes der Kiefer tietausgeschnitten. Dieses erste Basalglied ist glatl, am vorderen Rande wulstig verdickt mit einersehr schwachen, von oben nach unten verlaufenden erhabenen Mittellinie versehen; die untereFläche des zweiten Basalgliedes zeigt eine deutliche, von dem inneren hinteren nach demäufseren vorderen Winkel verlaufende erhabene diagonale Linie; die äufsere obere Flächeist nur innen, vorn und hinten mit einem erhabenen Rande verseilen, während der äufsereRand glatt und abgerundet ist. Der Kiefer selbst zeigt an seinem inneren Kaufortsatz die-selben queren Leisten, wie bei der vorhergehenden Art, auch zeigt die Schneidezahnplalteam Rande vier, aber etwas breitere Zähne und vor dem Kaupolster einen fünften isohrtenspitzen Zahn; der äufsere bewegliche Taster (?) ist hier ebenfalls an der Spitze breit und un-deutlich zweilappig. Die Antennen sind an Länge der Kopfbreite gleich; ihr i ,es und ö ,es Gliedsind von gleicher Länge, das 3 te merklich länger und das 2 te wie gewöhnlich das längstevon allen; das vorletzte G le unterscheidet sich von den vorhergehenden keulenförmigen durchseinen längeren spindelförmigen verdickten Endtheil.
Die Zahl der dorsalen Segmente ist bei dem einzigen männlichen Exemplar 44, und