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Zoologie 5 (1862) Insecten und Myriopoden
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ZOOLOGIE. INSECTEN.

abdominis segmentis squamis pallide testaceis cingulatis, ultimo obtuse triquetro,

apice rufo. Long. lin. 3V 3 . Fem.Coelioxys pusilla. Gerstaecker, Monatsberichte d. Königl. Akad. d. Wisscnsch. zu Berlin. Octbr. 1857.

Eine der kleinsten Arten der Gattung, in Gröfse und Gestalt mit der europäischenC.notata Nees übereinstimmend, schwarz, durch dichte und besonders auf dem Thorax grobePunktirung matt. Am Kopf ist das ganze Gesicht, vom Vorderrande des Clypeus bis über dieFühler hinauf mit ganz kurzem, dicht anliegenden, seidenartigen Filz von silberweifser Farbebekleidet; nur eine erhabene Stirnleiste, die dicht über dem Kopfschilde beginnt und sichoberhalb der Fühlerinsertion in zwei seilliche Äste spaltet, erscheint nackt; besonders auf demunteren Theile des Gesichtes ragen aus dem weifsen Toment noch vereinzelte, borstenartigeHaare von hellerer weifser Farbe hervor. Der Scheitel ist in seinen grofsen, grubenartigenPunkten mit rundlichen, weifsen Schuppen, der hintere Augenrand mit dichten, kreideweifsenFilzhaaren bedeckt. Die Fühler sind durchaus schwarz. Auf dem sehr grob und gedrängtpunktirten Thorax zeigen sich am Vorderrande die Anfänge dreier aus gelblichweifsen Schuppengebildeter Längsbinden und eine schmale weifse Linie zieht sich am Seitenrande innerhalb derFlügelschuppen bis zum Schildchen hin. Dieses ist am Hinterrande leicht gerundet und beider-seits in einen mäfsig langen, an der Spitze etwas abgestumpften Zahn ausgezogen; der hintere,abschüssige Theil des Schildchen ist dicht weifslich beschuppt. Die Punktirung des Hinter-leibes ist auf dem ersten Segment, welches fast pechbraun erscheint, dichter und gröber alsauf den folgenden, wo sie allmählig feiner und sparsamer wird; deutlich eingedrückte Linienüber die Mitte der einzelnen Segmente sind nicht vorhanden, nur auf dem dritten zeigt sichdie Spur einer ziemlich flachen, übrigens in der Mitte nicht unterbrochenen Querfurche. DerHinterrand der einzelnen Segmente ist auf der Oberseile mit einer einzigen Reihe gelblicherSchuppen von länglicher Form besetzt; an den Seiten dagegen bilden sich breite weifse Bin-den, die sich auf die Bauchfläche fortsetzen und hier gegen die Mittellinie hin sich wiederverschmälern; der Bauch erscheint daher weifs mit einem queren Dreieck von rolhbraunerFarbe auf jedem Ringe. Am letzten Hinteiieibssegment ist die obere Platte stumpf dreieckig,bis nahe zur Spitze gewölbt, diese beiderseits niedergedrückt und in der Mitte mit einer er-habenen Leiste versehen; die unlere Platte überragt die obere nur wenig und ist ebenfallsabgestumpft, Die Beine sind hell rostroth, die Unterseite der Schenkel, die Aufsenseite derSchienen und Tarsen mit dichtem kreideweifsen Filze besetzt; eine gleichfarbige, aber mehraus Schuppen gebildete Bekleidung zeigen die Brustseiten. Die Flügel sind besonders amAufsenrande braun getrübt, das Geäder ist schwarzbraun. Ein einzelnes Weibchen von Tette.

Allodape, Lepelletier.Allodape variegata.

Allodape variegata. Smith, Catal. of Hym. Ins. in the collect, of the British Museum, Pt. II. Apidae, p. 229. n. 5.