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1 (1884) Anorganische Chemie
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CheOMSAUKES KALI.

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wird es zersetzt. — Conceutrirte Schwefelsäure scheidet aus derwässrigen Lösung krystallisirtes Chromsäureanhydrid ab. Schwefel-wasserstoff reducirt die Dichromsäure in wässriger Lösung zuChromoxydhydrat, welches sich, mit Schwefel gemengt, abscheidet:

0 Cr0 2 OK + 4H2S = 2Cr °3 H 3 + 3S + K 2 S + H 2 0.

Schwefelkalium oder Kaliumsulfhydrat bleibt in Lösung.

Wird die wässrige Lösung des dichromsauren Kalis mit soviel Kalilauge oder kohlensaurem Kali versetzt, bis die rotheFarbe in rein Gelb übergegangen ist, und dieselbe verdampft, sokrystallisirt gelbes

cliromsaures Kali: Cr0 2 ^ K aus, isomorph mit schwefel-saurem Kali. Es ist sehr leicht löslich in Wasser und deshalb vielweniger gut, als das dichromsäure Kali, krystallisirt zu erhalten.Seine Lösung reagirt schwach alkalisch, wird durch Säuren rothgefärbt in Folge der Bildung von dichromsaurem Salz. Im Uebri-gen verhält es sich diesem sehr ähnlich.

Chromsaures Natron. Das dichromsäure wie das nor-male chromsaure Natron gleichen den beiden Kalisalzen, nur sindsie viel löslicher in Wasser, an der Luft sogar zerfliesslich.

Dichromsaures Ammon: oJ^q'q^ krystallisirt in

orangerothen Tafeln, demJKaHsaTz s ehr ähnlich ■ ist in Wasserleicht löslich, hinterlässt beim Erhitzen unter lebhafter Reactiongrünes Chr omoxyd :

v Cr0 2 OH 4 N

0

Cr0 2 OILN

Cr 2 0 3 -f- 4H,0 + 2N.OIL.N

Chromsaures Ammon: Cr 0 2 X tt 4 tl schiesst nach Verdun-sten einer mit Ammoniak übersättigten, wässrigen Chromsäure-lösung in gelben, luftbeständigen Nadeln an.

Chromsaurer Kalk und -Strontian sind in Wasser vielweniger löslich, als das Kalisalz, krystallisiren in gelben Säulen.Das Baryt salz ist in Wasser fast unlöslich, setzt sich nach Ver-mischen von chromsaurem Kali und Chlorbarium als hellgelberkörnig krystallinischer Niederschlag ab. Es kommt unter dem

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