Calcium.
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Chlorplatin-Kalium. Beide unterscheiden sich jedoch dadurch,dass das Chlorplatin-Ammon beim Glühen, neben Chlor, Salmiakausgiebt und reines schwammiges Platin hinterliisst, aus welchemWasser Nichts mehr auszieht.
Am deutlichsten geben sich die Ammonsalze durch ihr Ver-halten geger^J^al^gd^^Njj^ronlauge zu erkennen, welche darausschon bei gewöhnlicher Temperatur Ammoniak frei machen, er-kennbar am Geruch, wie an den weissen Nebeln, welche an einemmit Salzsäure befeuchteten Glasstabe oberhalb der zu prüfendenFlüssigkeit sich zeigen, sobald freies Ammoniak darin vorhandenist. — Die Ammonsalze, mit Ausnahme des kohlensauren Amnions,erzeugen mit Salzsäure diese Nebel nicht .
Erdalkalimetalle.
Die vier Erdalkalimetalle: Calcium, Barium, Strontium,Magnesium unterscheiden sich von den Alkalimetallen durchihre geringere Affinität zum Sauerstoff, ferner dadurch, dass ihreOxyde resp. Oxydhydrate in Wasser weit weniger löslich sind, alsdie der Alkalimetalle, dass dieselben an der Luft nicht zerfliessen,noch auch feucht werden, sich erdig anfühlen — wie man sagt,erdige Beschaffenheit haben — und dass ihre kohlensauren Salzein Wasser unlöslich sind.
Das bei Weitem wichtigste dieser Metalle bezüglich seinerVerbindungen ist das
Calcium.
(Chemisches Zeichen: Ca. — Atomgewicht: 40.)
Neben dem Sauerstoff, Silicium und Aluminium gehört dasCalcium zu den in der Natur verbreitetsten Elementen. Esfindet sich nie in metallischem Zustande, hauptsächlich in Ver-