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A B S B N WA SSERSTOFF.
nen Legirung in kaltes Wasser, um sie zu granuliren. — DerProcess verläuft im Sinne folgender Gleichung:
Zn 3 As 2 + 3S0 2 ™ = 3(S0 2 0 2 Zn) + 2AsII 3 .
Das käufliche Zink ist meist arsenhaltig, daher kommt es,dass, wenn wir solches zur Darstellung von Wasserstoffgas be-nutzen, letzterem immer Arsenwasserstoff beigemischt ist. —Anderseits enthalten auch die käufliche gewöhnliche Schwefelsäureund Salzsäure arsenige Säure beigemengt. Wollte man dieselben zurBereitung von Wasserstoff mittelst Zink benutzen, so würde diesesgleichfalls mit Arsen wasserstoff verunreinigt sein, weil der durch Be-rührung von Zink mit Schwefelsäure oder Salzsäure entbundene,nascirende Wasserstoff die arsenige Säure reducirt, damit Wasserund Arsenwasserstoff liefert:
As 2 0 3 + 12 II = 3H 2 0 -f 2AsH 3 .
Von letzterem Verhalten macht man Gebrauch, um minimaleMengen arseniger Säure nachzuweisen.
Der Arsenwasserstoff enthält seine beiden Bestandtheile solose gebunden, dass er schon bei schwacher Glühhitze in Arsenund Wasserstoff zerfällt. Leitet man ihn im langsamen Stromedurch eine glühende Glasröhre, so bekleidet sich die Innenwandderselben hinter der erhitzten Stelle mit einem grauschwarzen,glänzenden Metallspiegel von reducirtem Arsen. — Dieser Arsen-spiegel kommt auch dann deutlich zum Vorschein, wenn minimaleMengen Arsenwasserstoff, in viel Wasserstoffgas vertheilt, mitdiesem durch die glühende Röhre streichen.
Die gleiche Zersetzung erfährt der Arsenwasserstoff, wenn er,aus einer Röhre ausströmend, entflammt wird. Durch die Hitzeder Flamme wird im Innern derselben das Gas in Arsen undWasserstoff zerlegt. Dieses in der Flamme fein zertheilte, glühendeArsen ist es, welches derselben die fahle weisse Farbe ertheilt.Dass im Innern der Flamme Arsen wirklich vorhanden ist, erkenntman leicht, wenn man tief in dieselbe hinein einen kalten weissenGegenstand, z.B. einPorcellanschälchen taucht; dasselbe bekleidetsich an der Stelle, wo es von der Flamme getroffen wird, miteinem runden Fleck von schwarzem Arsen.