Phosphoesäub]
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Verbindungen der Dreifach-Chlorphosphor: PC1 3 correspondirt. —Endlich existirt noch die vierbasische Unterphosphorsäu revon der Zusammensetzung P 2 0 2 (OH)4.
Phosphorsäure.
Phosphorsäureanhydrid, wasserfreie Phosphorsäure:P 2 O5, entsteht, wenn Phosphor an trockner Luft mit Flammeverbrennt. Die weissen Nebel, welche sieb bilden, verdichtensich beim Verbrennen des Phosphors unter einer Glocke an denkalten Wänden desselben, wie auch auf dem Untersatz, zu einemlockeren, schneeähnlichen, weissen Pulver, welches aus der Luftsehr rasch Feuchtigkeit anzieht und damit schnell zerfliesst,unter Bildung von Phosphorsäurehydrat. In Wasser geworfen,bewirkt die wasserfreie Phosphorsäure Zischen, wie beim Eintauchenvon glühendem Eisen in Wasser, und Wärmeentwickelung. Ueber-haupt giebt es wenige Substanzen, welche ihr hinsichtlich derstarken Verwandtschaft zum Wasser gleich kommen. — Sie ist beigewöhnlicher Temperatur nicht, wie die wasserfreie Schwefelsäureflüchtig, und raucht deshalb nicht an feuchter Luft, sie lässt sichaber durch starkes Erhitzen in einer Glasröhre sublimiren.
Das durch Vereinigung von Phospborsäureanhydrid mitWasser entstehende Phosphorsäurehydrat enthält nur ein, durchMetalle ersetzbares Wasserstoffatom, es ist die einbasische Phos-phorsäure von der Zusammensetzung: PO2OH. Ihre Bildunggeschieht nach folgender Gleichung:
£JJo + H 2 0 = 2PO.4OH
Phospborsäure-anhydrid
einbasische
rhO «plinvSHllrä
Ausser dieser, der Salpetersäure in Zusammensetzung undBasicität correspondirenden, einbasischen Phosphorsäure kennen■wir noch eine drei- und eine vierbasische Pbosphorsäure.
Die dreibasische Phosphorsäure , deren Hydrat nach der For-
10 H
Diel: POJOH zusammengesetzt ist, und deren neutrale Salze drei)H