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Die Wein-Rebe und ihre Früchte, oder Beschreibung der für den Weinbau wichtigeren Wein-Reben-Arten nach einem naturgemässen Classifikationssystem : ein Beitrag zur Naturkunde des Weinstocks
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^ Sxnonxme unk» Charaktere der Unterarten.

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4) Kleiner Färber. Abbildung Tab. xxm.

Schübler und v. Mariens S. 169. V. tinetorla (Färber). k"oli!s xrokuuäs 5-Iokis, iueiso-äentatis; xaiüoulis exiZuis, oonsertis, »vato-oomois; aolllis Zlobos!«, subpunetatls, eaeruleo-xruliiosls; exiearpw äeuso.

In Deuttchlaud.

Färber, Farbtraube; am Haardtgebirge, an der Sergttrasse, in Württemberg, im Elsats, Sreichgau und im Sreisgau.

Nohrklävner; bei Schatthauscn.

Farbtrübel; im Sreisgau.

Sayonner; im Elsats, (v. Sabo und Metzger S. 117).

Spanitcher Clevner; an der Enz in Nlürttemberg (Kalb S. 65).

Netosco; bei Srätz in Steiermark, (v. llett S. 39. Haewatia Italloa, italienitche Sluttraube).pontak; in Söhmen (v. Heintl S. 176).

2n Frankreich.

I'elaturisr, l'eiutsau, (^ros ^loir, Nours, Nolr Ä'DspaKve, leiuwr'm, I^oireau, ^lorieu, Portugal, ^.Ueante, (Chaptal S. 214).

^.uvernas telnt, (?ros-Aamet, l'eim, (v. Sabo und Metzger S. 117). *.

Zn Spanien.

zu San-tlucar, Feres, Nota, Trebugena, Chipiona, Ärcos, Espcra, pararete und Älgeziras.

I'iota; zu Malaga und Moguer.

^kinto Nsnoida; zu Conil und Tarifa.

^lieanto; zu San-5ucar, Fcres und Malaga. (Elemente S. 272).

In Italien.

?iuto äi SpaKna; in Toscana (Acerbi S. 281).

Nebttoek mittelmätsig grots, dauerhaft; Niude grob, wenig anliegend; Snotpenentwicklnng tpät; Endtpitzen der jungen Zweige wollig.

Nebholz mittelmätsig, etwas gedrückt, rothbraun gefurcht, fein punctirt; Snotenabttand kurz; Knoten wenig erhaben, dunkler als das Holz; Mark

dünn; Spät- und Atttrauben selten; Nanken gablich, ttark gekrümmt; Snotpen ttumpt, dick; Schnitt hart,glatt mittelmätsig, rund, meitt tüntlappig, die Seitenlappen tatt bis zur Hältte eingetchnitten; Obertläche im Sommer dunkelgrün; vor demAbtall ganz roth, bei den jüngeren Slättern manchmal mit etwas weitsen Härchen, unten mit mehr oder weniger haktendem, weitsem Filze;Grundbucht gewöhnlich herztörckig oder erweitert; Nerven dünn, unten etwas borttig an der Hauptrippe; Zähne kurz, zweireihig; Slattttieletwas tilzig, bei der Traubeureite dunkelroth, tatt bis an die Nerven; Abtall trüh.

Slüthe etwas tpät, aber dauerhatt.

Trauben viel, klein, klumpig, manchmal länglich, dicht, selten ättig; Träubchen kurz, klein; Agrett und Steinbeere selten; Traubeuttiel kurz;

dick, hart, dunkelroth; Ulultt klein.

Leere mittelmätsig, tatt gleich, rund, nur bei gedrängtem Stande etwas gedrückt, dunkeltchwarzblau mit blauem Dutt; Stielchen kurz, roth,warzig; Trennung vom Stiele leicht; Narbe sehr klein, gräulich; Salg dick; Franse sehr klein; gerne meitt zwei, klein, oben bräunlich,unten gelblich; Satt bei voller Neite dunkelroth, gleich dem Fleitche und dem Innern der Seerenhaut, in nördlicheren Ländern säuerlich,in südlicheren von einer besonderen Sütse, aber ungetchmack, sehr ähnlich dem Mottgetchmack; Neite tpät.

2) Grosser Färber.

In Spanien.

Unw; zu Granada, Motril und Lurar.

^intello äs ItUxar; zu Motril.

IIv» tinta; (Holcarcel pag. 21. Elemente s. 271).

Nebholz sehr zerbrechlich, mittelmätsig dick, dunkelbraun,, röthlieh mit ziemlich vielen Spättrauben und wenigen Nebenätten.

Slätter wie Nr. 1, aber mit längeren Zähnen und wenigerem, minder hattendem Filze.

Trauben etwas grots, ziemlich gedrängt, mit wenigerem Agrett.

Seeren tünt und eine halbe Linie lang, und tatt so dick, ziemlich herb und von unangenehmem, von dem der Tintilla vertchiedenen Getchmacke;der Satt itt aber etwas weniger tehwarz, als der der gedachten Sorte; Neite zur gewöhnlichen Zeit.

3) Feinhaariger Farber.

In Steyermark.

Feinhaarige Sluttraube, Haemetia villosa? (Vett S. 38).