Veränderlicher Eisenhut.
143
stielrund, zuweilen durch die Blattstiele nur wenig geflügelt, gerade, einfach, kahl, an der Basis oft von derDicke des kleinen Fingers, zwei bis acht Fufs hoch. — Blätter wechselsweis. gestielt, mehr oder mindertief-ful'sfürmig gctheilt, oberhalb dunkel- oder chloritgriin, glänzend, unterhalb blafs, ziemlich mall, mitfiedcrspaltigen Lappen, ganzen, zwei- und dreispaltigen, geraden, abwärts-aufrechten oder abwärtsstchenden,linienfönnigen, lanzettlinienförmigen oder linicnlanzeltförmigen Zipfeln und lanzett-linienförmigcn, spitzigen,geraden oder fast sichelförmigem Zipfelchen, die, wie die Zipfel schmäler oder breiter sind: die untern
siebcnthcilig; die obern kurz gestielt, fiinftheilig; die bläthenständigen sehr kurz gestielt, dreitheilig. __
Blumen gestielt, meist von mittlerer Gröfse, aber auch grofs, traubenständig.— Traube gipfelständig, auf-recht, gerade, ncbenblättrig, unien beblättert, einzeln und einfach oder durch kleine, wcnigblumigc, aus denobern Blattachseln hervorkommende Trauben an der Basis gleichsam zusammengesetzt. Blumenstiel kahloder schwach weichhaarig; die Blamensticlchcn aufrecht oder aufrecht abwärtsstehend, kahl oder schwachweichhaarig. Nebenblätter einzeln, an der Basis der obern Blnmenstielchen ganz, linicnförmig, kahl. Aeben-blättchen klein, zwei an jedem Blumenslielchen in oder über der Mitte oder gegen die Spitze desselben. —Aeufsere Geschlechtshülle füufblättrig, veilchenblau, zuweilen ins Rothe oder Weifse fallend. Blätterungleich: das obere, der Helm, convex, halbkugelförmig oder convexhalbkugelförmig; die seitenständigengewimpert, innerhalb haarig. — Innere Geschlechtshülle zwei hing gestielte, gespornte, einlippige, um-gebogene, unter dem Helme verborgene Blättchen: der Sporn kopfförmig oder stumpf; die Lippe mehroder weniger zweispaltig, zurückgekrümmt. — S taubgef äfse. Staubfäden viekählig, fadenförmig, haarig,wenighaarig oder kahl, unten an beiden Seiten hautarlig erweitert, gleichsam geflügelt, lanzettförmig, zuwei-len an einer Seile oder an beiden, oben in einen Zahn hervorgezogen: einige der äufsern fehlschlagend undals kleine Schuppen bemerkbar. Staublcölbchen rundlich, zweifächrig, aufrecht. Stempel. Fruchtknotenmeist drei, selten Vier oder fünf, eiförmig-länglich, kahl oder etwas weichhaarig. Griffel pfriemförnvig,kürzer als die Slaubgefäfse, nach der Befruchtung ausgebreitet. Narben einfach. — Frucht. Kapselndrei, seilen vier, hülsenartig, kahl, einklappig, im jungem Zuslande ausgebreitet, inwärts aufspringend, nachdem Aufspringen mit den Spitzen auswärts gebogen. — Samen. Mehrere, umgekehrt pyramidalisch, zu-weilen niedergedrückt, kaffeebraun, den nahtständigen Samentiägcrn angeheftet, eiweißhaltig. Eiweifsmilchweifs. Embryo sehr klein, zweisamenlappig, in der Spitze der Basis des Eiweifskörpers.
a. ACONITUM VARIABILE NAPELLUS.
Synonym. Aconitum variabile Napellus. Hayne Arzneigew. a. a. O. n. 12. — Aconitum Na-pellus veterum. Reichenb. Illustr. n. 1. — a . A. Napellus Schleichen. Reichenb. ///. n. I. t 1. fig, 1.Ac. tauricum Schleich. Cat. pl. hclv. 1815. p. 5. — Ac. Schleichen elongatum. Schleich. Cat. pl. hele.1821. p. 5. — Ac. Napellus spica foliosa. Schleich. Cat. pl. hclv. 1815. p. 5. — Ac. Schleichen ß. como-sum Schi. Cat. pl. hclo. 1821. p. 5. — Lycoctonum flore Delphinii Moris. hist. III. p. 464. 5. 12. t. 3./. 19. — Ac. Napellus Schleicheri luxuiians. Reichenb. n. 1. t. I. f. 2. — ß. Ac. Napellus com-pacte Reichenb. ///. n . 2. t. 2. A. Napellus var. B. Vi 11. hist. Dauph. Vol. III. p. 704. Ac. Napel-lus Dec. Flor. Franc. Vol. V. p. 917. n. 4682. — 7. A. Napellus Lobelii. Reichenb. ///. n. 3. t. 3. —Ac. Napellus verus Lobel. stirp. cd. 1576. p. 387. c. ic. bon. Napellus Dodon. Pempt. ed. 15S5. p. 438.ed. 1616. p. 442. Ac. Lycoctonum VI. Napellus vulgaris Clus. Hist. V. p. 76. c. ic. Ac. Napellus var. A.Vill. hist. Dauph. Vol. III. p. 704. Ac. Napellus Schleich. Cat. pl. helo. 1815. p. 5. Ac. Nap. Lob.albiflorum Reichenb. ///. t. 2. f. 3. luxurians t. 3. f. 2. —; s. Ac. Napellus Bauhini Reichenb. Hl. n . 4.t. 4. A. magnum purpureo flore vulgo Napellus. J. Bauh. hist. 3. p. 655. c. ic. medioeri. NapellusChabr. Sciagr. p. 531./. 2. — A. Napellus ramosus Schleich. Cat. 1822. —; A. Hoppeanum Reichenb