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1 (1834) Phanerogamen
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Hoclihelmiger Eisenhut.

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und Ratzeburg Arzncigcw. d. Preufs. Pharm. Bd. If r . Aconitum variegalum. Wimmer et Grab.Hör. Silcs. P- II- Vol. I. p. 115. (cxclus. vor. *.) «. vulgare galea elongate oblonga subreeta, rostroponeeto. Aconitum Cammarum. Jacq. Flor. Aastr. T. V- p. 11. t. 424. ß. macranthum galea vastefoniicata, vix rostrata. Aconilum variegatum y. macranthum. VVimmer et Grab. a. a. O. S. 116.Aconilum Cammarum macranllmm. Reichen b. ///. t. 39. y. firnaan galea conico-fornicata, rostro por-reclo. Aconilum variegalum ß. firmum VVimm. et Grab. a. a. O. S. 115. Aconitum Cammarum juden-ber-cnse Reichenb. Illustr. n. 8. t. 8. Aconilum Lycoclonum IX. judenbergense Clus. hist. f. p. 97.

__ ,5. gracile galea fornicato-couica, vertice subprono, rostro porrecto. Aconitum variegatum a. gracile.

Wimmer et Grab. a. a. O. S. 115. Aconitum Cammarum gracile Reichenb. ///. n. 7. t. 7.t. nasutum galea elongate oblonga, vertice prono, rostro deflexo. Aconitum variegalum 5. nasutum Wiram.und Grab. a. a. O. S. 116.

Wesentlicher Charakter. Blätter fufsförmig-siebentheilig mit leicht dreispaltigen Lappen, gan-zen, zwei- und dreispaltigen Zipfeln, breit linien-Ianzel (förmigen Zipfelchen. Helm verlängert - länglich oderkegelförmig mit mehr oder weniger nach vorn gerichtetem Scheitel und vorgeslreeklem Schnabel. DieTheile der innern Geschlechtshülle (Nectarium oder Honiggnfäfs versch. Sehriftsl.) aufrecht.

Beschreibung. Wurzel mehrjährig kuglich-riibenförmig mit mehrern vielästigen Wurzelfasern,während der Stengelenlwickelung bis über einen Zoll sich verdickend, in eine lange, fadenförmige Spitzesich verlängernd, die oben seitwärts neue Wurzeln hervortreibt, die nur durch ein Stielchen mit ihr verbun-den erscheinen. Stengel aufrecht, unten einfach, oben ästig, meist gerade, zuweilen schwach vielbeugig,slielrund, durch die herablaufenden Blattstiele etwas eckig, meist ganz kahl, einen bis vier Fufs hoch, ge-wöhnlich fest und steif, in s aber schlank und schlaff. Blätter wechselsweis, gestielt, fufsförmig-sieben-theilig, oberhalb pappelgriin, leuchtend, unterhalb blasser, ziemlich malt, mit breiten, schwach dreispaltigenLappen, von denen die seilenständigen an der Basis höber verwachsen sind, zwei- und dreispaltigen Zipfelnund ganzen, zwei- und dreispaltigen, kurzen, breiten, zahnförmigen, spilzigen Zipfclehen: die untern langgestielt; die obern kurz gestielt mit 'weniger zerthcillcn Zipfeln; die obersten sehr kurz gestielt, wenigergelappt mit fast ganzen Zipfeln; die blüthenständigen mit fast ganzen Lappen. Blumen gestielt, ziemlichgrofs, traubenständig. Trauben mehrzählig, gipfelständig und biallacliselständig, gewöhnlich fast dichtblumig,in <5. aber entferntblumig, unten beblättert, oben nebenblättrig: die gipfclständigen aufrecht, mehrblumig;die blattachsclstündigcn dicht unter der gipfelständigen, wenigerlang, wenigblumig, aufrecht-abwärtsstehend.Haupt blumcnsticle gerade, bei den untern Trauben zuweilen etwas gebogen, kahl. Blumcnsticlchen auf-recht-abwärtsstehend, kahl, meist kürzer als die Blumen, in S. oft länger. Nebenblätter sitzend, länglichoder lanzettförmig, kürzer als die Blumenstielchen. Nebenblättchen klein, zwei an jedem Blumenstielchen,unter der Spitze desselben, gegenüberstehend. Aeufsere Geschlechtshülle fiinfblältrig, unregel-mäfsig veilchenblau oder blafsblau, kronenblattartig. Blätter ungleich: das obere (Helm) hoch gewölbt, mitbogenförmigen Scitenrändern, in a. verlängert-länglich, fast gerade mit vorgestrecktem Schnabel, in ß. weit-gewölbt, kaum geschnabet, in 7. kegelförmig-gewölbt mit vorgestrecktem Schnabel, in ö. gewölbt-kegel-förmig mit fast nach vorn gerichtetem Scheitel und vorgestrecktem Schnabel, in e. verlängert-länglich mitnach vorn gerichtetem Scheitel und niedergebeugtem Schnabel; die seitenständigen schief länglich-rundlich,gewimpert, innerhalb sehr schwach haarig; die untern lanzettförmig oder länglich, innerlich etwas haarig.Innere Geschlechtshülle (floniggefäfs vieler Schriftsteller) zwei gestielte, gespornte, cinlippige, aufrechte,unter dem Helme verborgene Blättchen : der Sporn kopfförmig, zurückgekrümmt, die Lippe breiter werdend,ausgerandet, zurückgekrümmt. Staubgefäfse. Staubfäden vielzählig, fadenförmig, fast bis oben anbeiden Seiten hautartig erweitert, gleichsam lanzettförmig-geflügelt, kahl: einige der äufsern fehlschlagendund kleine Schuppen bildend. Staubbeutel rundlich, zweifächrig, aufrecht Stempel. Fruchtknoten