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Alm. p. 525. Phytogr. T. 108. / 4- (Uns scheint dieses dieselbe Form zu seyn , diein mehreren Gärten, nicht selten auch mit gefüllten Blumen, unter verschiedenen Namenvorkommt und sonst hei Manchen für R. jamaicensis oder occidentaüs galt. Rubuslaciniatus TF. II Berol. 2. t. 82. kann aber, der gleichfarbiggrünen Blätter wegen, nichthieher gehören.)
o\ mit gefüllten Blumen: Miller Gartenl. — Magnol. II Monsp. 17 5. — Berg. FLMoenofr. p. i5g. — Ait. Kew. III p- 26g.
e. mit gelb gefleckten Blättern: Berg. I. c. — Ait. Kew. I. c.
ä,. mit weissen Früchten: Miller Gartenl.
7]. mit stachellosem Stamm: Alton. I. c.
$. mit grösseren röthlichen Blumen und weicheren Blättern: Rubusfrulicosus
Hayne Arzneypfi. III. Tab. XII ; doch scheinen hier abermals R.fruticosus u. R. rhamui-
folius ineinander zu spielen. Die Abbildung ist nach einem trocknen, bei Linz gesammelten
Exemplar «emaebt, die Farbe der Blumen aber wurde von einem gefülltblühendcn des
bot. Gartens zu Berlin gewählt. — Chamiss. Adnot, in Kunth. Fl. Ber. p. 10.
Beschreibung.
Der unfruchtbare Stamm ist eckig, an den flachen Seiten ausgefurehl,mit zurückgebogenen Stacheln sparsam besezt, ganz glatt, von brauner Farbe, aufsteigend,und i5 bis 20 Fuss lang, bei einer Dicke von einem halben Zoll an der Basis.
Die Blättchen stehen zu fühfenj die Seitenblattchen haben ganz kurze Siele,der Stiel des mittelsten ist verlängert. Sie sind eyförmig-ablang und spiz, auf deroberen Fläche glatt, auf der unteren mehr oder weniger weissfilzigj je nachdem derStrauch der Sonne mehr oder weniger ausgesezt ist. U~ Band ist ungleich gesägt 5 dieBlattstiele sind feux l.ehaan, nrtt yeboyenen Stacheln besezt, die, immer abnehmend,die Mittelrippen der Blättchen begleiten.
Die Blumen kommen in langen schmalen Rispen zum Vorschein, zwischendenen nach unten hie und da noch ein lanzettförmiges einzelnes Blatt steht, stattdessen sich nach der Spize zu schmale Deckblätter einfinden. Die Blumenblättersind gewöhnlich weiss, die Kelche ganz weissfilzig und zurückgebogen, dieBlumenstiele ebenfalls weissfilzig , mit einzelnen Stacheln besezt. Die Früchtesind gross , aus zahlreichen massigen Steinfrüchtchen von schwarzer Farbe undangenehmem Geschmack zusammengesezt.
Diese Art wächst im ganzen nördlichen Europa an Bergen und in Hecken (umM e n n i g h ü f f e 11, am N i e d e r r h e i n, in Sachsen (R e i c h c n b a c h), in S c h 1 e s i e n(Günther, Köhler); die mit 7 bezeichnete Spielart fand Herr Hofmedicus Mcnkeneuerlich auf Kalkfelsen um Pyrmont. — Je Wärmer und sonniger der Standort,desto weisser die Farbe und desto dichter der Filz.
Herr Köhler, der ihn in den Sudeten beobachtete, sagt von ihm folgendes:
,,Er ist der grösste unter allen, mit peitschenförmigen, glatten Aesten , die
4__6 Fuss weit gerade auf , dann aber über Mannshöhe durch Baumäste hindurch
^steigen, und sich sodann nach und nach in einer Länge von 8 bis 12 Fuss zur,,Erde neigen, oder an 12 bis 20 Fuss in ihrer Länge halten. Fünf tiefe Furchen, 7 und fünf stumpfe Kanten finden sich an der rothbraunen, iß Zoll langen Stange.„Die Fruchtäste werden nicht so lange und stehen mehr aufrecht. Die Stammblätter„sind lederartig, oben dunkelgrün und unten weiss, fühlen sich auch filzig an. u