Angelegenheiten Gott empfehlen können, da-her entsteht, daß ihnen der Werth der hö-her« unsichtbaren Wohlthaten der Reli-gion unbekannt und unfühlbar ist. StillesNachdenken über seine und seiner BruderBedürfnisse, und die Bekantschaft mit denTheilen ihrer Glückseligkeit bereiten das Herzzur Andachc, erregen Wünsche und lehren,was und wie man beten soll. Mich dünkt,Jesus hat sich bey der Anweisung zum Ge-bet dieser natürlichen Methode, beten zu leh-ren , bedient, indem er zuer st in seiner herr-lichen Rede Match, 5. fgg. den Unterrichtvon dem wahren edlern Gütern, die derMensch zu suchen hat, ertheilt, und ausdiese Grundlage von Erkenntniß die Gcbets-formel, die er lehrte, gebaut hat.. We-nigstens ist die Beziehung, die das VaterUnser auf die vorhergehende Rede Jesu hat,nicht zu verkennen , und, wo ich nicht irre,so groß und durchgängig, daß zur Erklä-rung des Gebets nichts weiter nöthig, we-nig-
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Erläuterungen des Vater Unsers für gemeine Christen
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