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D. Johann Jacob Rambachs, SS. Theol. Prof. prim. Ersten Superint. und Consist. Assessor zu Gießen, Betrachtungen über das gantze Leiden Christi, Im Oelgarten, vor dem geistlichen Gericht der Jüden, vor dem weltlichen Gericht Pilati und Herodis, und auf dem Berge Golgotha : Nach der Harmonischen Beschreibung der vier Evangelisten abgehandelt. Vormals eintzeln, itzt zusammen herausgegeben, Auch mit einigen Kupfern gezieret, und mit noethigen Registern versehen.
Entstehung
Seite
178
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Betrachtung

Tod gehabt habe, * das möchte wol einem,gewk-Simmmd-rSchiisthat, im Anfm 'Lund unglaublich vorkommen; allein es fehlet nickean Gründen, womit dieser Ausspruch beftätiaetwerden kan; welche hergeiMmnen sind, theils vonder Beschaffenheit dieses Gesetzes, theils von deranderswo gegebenen Erklärung des heilmcilGeistes. ^

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vernünftige Uefa«chen haben kan. Da es aber unmöglich ist, baßGStt, der die wesentliche Weisheit ist, unvernünf-tige Verordnungen machen, und seinem Volekvor-schreiben solte; so wird man dadurch genöthigct,Höhere Absichten unter diesem Gesetz'zu suchen.Insonderheit sind zwey llmstände in dieser Verord-nung zu finden, welche, wenn sie nicht ihr Absehenauf Christum haben sollen, mit der Weisheit Gat-tes nicht gereimct werden können.

Der erste Umstand ist dieser, daß ein Gebeug-ter der Fluch GDrresgenennet wird t Ein Ge-mengter, hcist es, ist verflucht bey GDtt. Wel-che Worte im Hebräischen noch nachdrücklicher alsolauten: Ein Gehengtcr ist ein Fluch GDttes,das ist, der ist nicht nur in den Augen der Menschen

ein häßliches und abscheuliches Spectacul, sondern

er ist auch vor GOtt selbst 3kc>minMe, in seinenFluch gleichsam eingekleidet, und dazu bestimmet

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