len, Die Wahrheit kann, wenn sie sich auchin der schönsten Hülle zeigt, ihrer Natur nach,nie genug sinnliche Vollkommenheit erhallen ,M den Dichter zu einem immer gleich fort-dauernden Tarrmel zu berauschen. Unmöglichkann ich mir irgend einen Beschluß der Uzt»fchen Theodicee gedenken, welcher nicht gegenden Anfang merklich abstechen müßte. Alleindeßwegen wird doch schwerlich jemand dieseherrliche, und von hoher Begeisterung durch-glühte Strophe wegwünschen wollen. Ein ein-ziges Mittel hat, so viel ich weiß, der philo-sophische Odendichter, nicht nur in seinemFluge sich zu erhalten, sondern auch gegen demEnde immer höher emporzusteigen; dieses näm-lich, wenn er an seinen Stoff eine Digresstonanknüpft; und dieses Mittels hat sich auch Uzin zwoen seiner schönsten Oden bedient,*)
M z Nie.
Die wahre Größe, — Der wahre Muth,