486 Cntschll'efung zum rechten Gebrauch
Kind und ein Erbe des Himmels bin, unddiese wird er meinem verlangenden Herzen andiesem Altar, wo lch des Herrn Fest, undMeines Erlösers Versöhnung feyre, gnädig-lich geben. Was empfand doch hier so oftmeine Seele, wenn ich in frommer und wah-rer Herzensandachr Jesu Tod im heiligenAbendmak preisere? wie viele Seelenruhe?welchen köstlichen Frieden, den die ganze WelkNicht giebt? welche freudenvolle Hinsichr aufdie Zukunft? welche Entschlossenheit undwelche Kraft dem Herrn zu dienen, und seineGebore zu bewahren? Oefters will ich dannzu diesem heiligen Male gehn, und meinemHerzen die himmlischen Schätze der göttlichenGnade und der vollkommensten Weisheit ver-schaffen und versichern, in meine Seele gött-liche Freude, und den großen Trost der künf-tigen Seligkeit bringen: bis ich endlich zu je-nem grasen Abendmal des Herrn hingehnwerde: selig, selig, selig bin ich, der ich dazuberufen bin, diesen Ruf und meine Erwäh-lung will ich hier feste machen. Nur will ichsorgen, nie »»bereitet und unwürdig hinzuM
gehen,