oder gesellschaftlichen Leben. 2zi
Mißfallen zu erkennen zu geben? wenn dieZeit in wilden Ergötzungen dahin ging/ undick nun so ganz für das Sinliche sorgte: dasso leicht über die Gränzen geht, und der Seeleso überaus gefährlich ist? Kan ich da meineGesellschaft rechtfertigen, sie wol mit deinTon der Lebensart entschuldigen, mich eines un-befleckten Gewissens rühmen ? O wie viel Vor-sichtigkeit ist in dem Umgänge mir der Wettnötig, um nichrvom Bösen angesteckt zu wer-den, nicht Aergernisse zu geben, nicht Gemein-schaft mit Werken der Finsterniß zu haben,nicht leichtsinnig zu werden, nicht das grossZiel seiner Laufbahn aus den Augen zu rerlieh-ren, und nicht von Gott und seiner Gnade, vonwahrer Gottseligkeit und ungeheuchelcer Fröm-migkeit zurückgeführt zu werden? Wie uötig!die Gesellschaften wol zu wählen, die Liede zudem gesellschaftlichen Leben einzuschränken,und in dem Umgang der Welt ernstlich znbedenken: daß wir stets ein Beyspiel der wah-ren Frömmigkeit, und Beförderer der EhreGottes und des Christenthums unter rrnsemNebenmenschen seyn sollen!
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lieber