an eine göttliche Offenbarung. 49
erkenne ich ihn dadurch nicht ganz , aber dochimmer soviel, als ich wissen muß, um nunmein Her; zu beruhigen, Trost und Hofnungdes ewigen Lebens zu findenund desto sichererennd gewissere Schritte durch dieses Leben zuthun. Ich fühle es, und wer kcm es dochleugnen, daß ich strafbar und verwerflich vordem Heiligsten bin. Da ist so mancher Be-trug meiner Sinne, so manche Verblendung,so viele Fehltritte gegen meine bessere Erkenr-niß, und eine oft so gewaltige nnd hinreißendeNeigung zu dem, was ich doch schon selbstverdamme: So bildete mich die WeißheicGottes nicht, und so konnte er Mich nichtschaffen, denn der gross Zweck meines Da-seyns lehrt mich auch, daß der Allmächtigeund Heiligste mir überwiegende und mächtigeTriebe zum Guten geben m-üsie: Ein Nebelliege in Mir schon mit meiner Geburt, dasdenn durch so manche Verführungen und böseBeyspiele, und durch meine eigne Schuld im-mer gefährlicher und grössr wurde. Das fandund darüber klagte selbst der Weiss unter denHeiden, und ich solre es nicht finden wollen
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