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Freundlich lieber Sohn!
„(§s werden euch zwar schon unser Hofmeister, der„ Gundclfingen, und der Ritter Thorringer unsers„Willens unterrichtet, und wie wir hoffen, auch„bereit gefunden haben, alle Fehde zwischen uns„ abzuthun. Wir mögen uns vorstellen, was Ant-„wort sie uns von euch bringen werden, da wir„derweil anderwärts berichtet worden, wie ihr mit„der Agnes Bcrnauerin steht. Wenn ihr denn„forthin im Frieden leben, euer Erbland schonen,„ und cuers Vaters und Herzogs Gnade wieder ha-„bcn wollt; so müßt ihr euch zufordcrst sogleich nach„Wcmding an Schwabens Gränze begeben, um„wegen der Strafgelder der Elisabeth mir dem von„Wirtcmbcrg die Irrung zu schlichten: wir haben„ auch seine Anwalde schon dahin beschiedeu. Ihr„könnt glauben, daß euch dieser Gehorsam zu eurem„ wahren Nutzen und Ruhme in der Folge seyn„wird. Wir gehen jezt nach München, und cr-„ warten euch dort nach verrichtetem Geschäfte.„Unser Kanzler und Ritter Tore werden euch das„mehrere sagen: wir empfehlen euch Gottes und„ aller Heiligen Schuhe" >—>
So erkennt er Agnesen als meine Frau?
Tuchs! Das steht eben nicht im Brief, aber venstehen läßt sich's wohl, weil er's nun schon einmal weiß,und euch nur gleichsam Bedingnifse sczt? .
LIbr, Aber ich soll fort?
Tore.